AUA-Streit spitzt sich zu

Crewmangel droht

AUA-Streit spitzt sich zu

Um Flugausfälle zu vermeiden, rüstet die AUA für Pfingsten auf.

Der AUA-Pilotenstreit brodelt weiter. Vor Pfingsten bangen jetzt viele Urlauber um ihre Flüge -an den vergangenen Wochenenden blieben Passagiere auf dem Boden, weil sich Piloten "unfit to fly" gemeldet hatten. Vor dem Wochenende rüstet sich die AUA vorsorglich mit Aushilfen von Swiss und Lufthansa, falls wieder zu viele Piloten ausfallen sollten. Bord-Betriebsratschef Karl Minhard ortet zwar keine vermehrten Krankmeldungen. Es gebe aber "keine Bereitschaft mehr, an freien Tagen einzuspringen". Außerdem fehlten schon Piloten, die wegen des vom Vorstand beschlossenen Betriebsübergangs auf die Tyrolean ausscheiden.

Verzögerungen am Freitag
Am Freitag ab 9 Uhr findet wieder eine Betriebsversammlung des Bordpersonals statt. Wegen der Versammlung könnten bereits Verzögerungen drohen. Das Bordpersonal wird am Freitag über seine Rechte aufgeklärt. Bis Ende Mai laufen die mit dem Betriebsübergang verbundenen Kündigungsfristen. Was müsste passieren, um den Streit zu beenden? "Eine Verhandlungslösung. Wir sind offen, bis zuletzt", so Minhard.