Spanische Zinslast nach Wahlen nur leicht gefallen

Der überzeugende Sieg der konservativen Volkspartei (PP) bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien hat am Markt für Staatsanleihen nur wenig Auswirkungen gezeigt. Am Montag sind die festverzinslichen Papiere mit einer Laufzeit von zehn Jahren kaum verändert in die neue Handelswoche gestartet. Die Rendite der richtungsweisenden Anleihe, und damit der anfallende Zins für "frisches Geld", stand in der Früh bei 6,303 Prozent und damit 0,01 Prozentpunkte tiefer als am Freitag.

In Spanien hatten die Konservativen am Sonntag erwartungsgemäß die Parlamentswahlen klar gewonnen und einen Machtwechsel in dem krisengeschüttelten Euroland herbeigeführt. In der vergangenen Woche hatte die Rendite der zehnjährigen spanischen Staatsanleihe noch einen Rekordwert seit Einführung des Euro bei 6,7 Prozent erreicht. Zum Vergleich: Die Rendite der deutschen Staatsanleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren steht aktuell bei 1,936 Prozent.

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