Konzept-Auto vorgestellt

Auto ohne Bremsen: DS E-Tense Perfomormance unaufhaltbar

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Das Automobil hat im Laufe der Jahrzehnte einen stetigen Wandel erlebt. Ständig gab es neue Möglichkeiten und Ideen, um den Fahrbetrieb noch sicherer und schneller zu machen. Eine Sache blieb aber immer fester Bestandteil - die Bremsen. Genau auf diese Verzichtet der neue DS E-Tense Performance.

Rekuperation ist in Elektroautos mittlerweile Standard. Sollte der Fahrer nur leicht verzögern wollen, kann das von den Motoren, welche dann als Generator fungieren, leicht gestemmt werden. Dabei wird auch Energie für die Batterie zurückgewonnen, wodurch mehr Kilometer Reichweite möglich sind. Herkömmliche Scheibenbremsen sind trotzdem noch unabdingbar, da bei schärferen Bremsmanövern oder Vollbremsungen, die Rekuperations-Bremse versagt. 

DS E-Tense Performance
© DS Automobiles
× DS E-Tense Performance

Die Edelmarke des französischen Autoherstellers Citroën, DS Automobiles, welche auch in der Formel-E engagiert ist, hat nun einen neuen Kracher auf den Markt gebracht. Ein vollelektrisches Auto - ohne Bremsscheiben. Das Konzept-Auto wird lediglich über die Motoren rekuperativ gebremst. Insgesamt sollen 600 Kilowatt Bremsleistung zur Verfügung stehen, was vergleichbar mit einem 815 PS Motor ist. Das - zur Sicherheit noch eingebaute - konventionelle Bremssystem, ist laut den Herstellern völlig umsonst.

DS E-Tense Performance
© DS Automobiles
× DS E-Tense Performance

Weniger Umweltbelastung

Vorteile bringt dieses revolutionäre System so einige mit sich. Durch das Fehlen von Bremsscheiben spart man Gewicht und Platz, was zu mehr Reichweite und Komfort führt. Zusätzlich gewinnt man auch noch fast die gesamte Energie, welche zum Beschleunigen hineingesteckt wurde, wieder zurück.

DS E-Tense Performance
© DS Automobiles
× DS E-Tense Performance

Außerdem entstehen bei herkömmlichen Bremsen auch unzählige Schmutzpartikel durch die Reibung an den Bremsscheiben. Forscher schätzen, dass von den 55 Prozent der Luftverschmutzung aus dem Straßenverkehr, welche nicht durch Abgase entstehen, etwa 20 Prozent auf den Bremsstaub zurückzuführen sind. Ob sich so ein gewagter Schritt auch in die Massenproduktion überführen lässt, bleibt abzuwarten.

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