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So dreist zocken Airbnb-Vermieter ihrer Kunden ab

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Airbnb-Gäste kritisieren Gastgeber, die Hausarbeitslisten hinterlassen und hohe Reinigungsgebühren verlangen.

AirBnb Unterkünfte sind bei Reisenden äußerst beliebt. Gerade ob der unkomplizierten Reservierung ist die Plattform bei vielen beliebt. Doch manche Vermieter nutzen dies schamlos aus. Das Wall Street Journal berichtet, dass Airbnb-Gäste ihren Gastgebern Reinigungsgebühren von bis zu 375 Euro zahlen.

Und das, obwohl viele immer noch gebeten werden, den Müll rauszubringen, die Wäsche zu waschen und sogar den Rasen zu mähen. Eine TikTokerin namens @Melworeit teilte ein Video, in dem sie behauptete, dass sie sich wegen einer lächerlichen Reinigungsgebühr von 185 Euro gegen eine Airbnb-Buchung entschieden habe.

In der Anzeige wurde von den Gästen auch verlangt, den Müll rauszubringen, die Bettwäsche abzuziehen, den Geschirrspüler einzuschalten und eine Ladung Wäsche zu waschen. Der TikToker sagte: "Wenn ich 229 Euro pro Nacht für einen Aufenthalt plus 185 Euro Reinigungsgebühr zahle, dann mache ich keine Wäsche."

@kurinadele A hotel would NEVER. #airbnb #airbnbtips #momsoftiktok ♬ original sound - ESOSA||CONTENT CREATOR


Auf Reddit fragte ein Gast, ob es "normal sei, dass ein Gastgeber den Gast auffordert, den Rasen selbst zu mähen". Früher war Airbnb die billigere Alternative zur Buchung eines Hotels. Ein Airbnb-Sprecher erklärte, dass das Unternehmen Empfehlungen für Reinigungsgebühren ausspricht und den Gastgebern sogar empfiehlt, diese nicht mit einzubeziehen, wenn sie planen, die Gäste aufräumen zu lassen.

Laut Airbnb verlangen 45 Prozent der weltweiten Airbnb-Angebote überhaupt keine Reinigungsgebühr, während die Gebühr im Durchschnitt weniger als 10 Prozent der gesamten Buchungskosten ausmacht.

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