3. Lockdown: Was wir jetzt dürfen – und was nicht

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3. Lockdown: Was wir jetzt dürfen – und was nicht

Am Freitag verkündete die Regierung den neuen Lockdown bis zum 18. Jänner.

Das schließt vom 26. Dezember bis 18. Jänner

  • Fast alle Geschäfte nach Weihnachten zu
Es wird wohl so wie im ersten harten Lockdown: Alle Shops müssen geschlossen bleiben – bis auf Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien und Trafiken.
  • Wir müssen wieder zu Hause bleiben
Die Ausgangs­beschränkungen werden wieder verschärft (derzeit gelten sie nur zwischen 20 Uhr und 6 Uhr früh). Rund um die Uhr gilt ab dem 26. 12.: Hinaus darf man nur auf dem Weg in die Arbeit, zum Einkaufen (Abdeckung von Grundbedürfnissen), zum Arzt, um Verwandten zu helfen oder um sich an der frischen Luft zu bewegen.
  • Silvesterpartys müssen abgesagt werden
Geplant war: ­Feiern mit bis zu zehn Personen sollte erlaubt sein. Jetzt gilt wieder: Hausbesuche sind nur erlaubt, um Verwandten zu helfen.
  • Schule: Nach Ferien Distance Learning
Die Ferien werden nicht verlängert. Die Schule beginnt wieder ab dem 7. Jänner, allerdings nicht mit Unterricht in der Klasse, sondern mit Distance Learning, also virtuell mit dem Computer. Erst am 18. Jänner können sich die Schüler wieder live sehen.
  • Gastronomie: Lokale bleiben weiter zu
Das Aufsperr­datum 7. Jänner ist gestrichen. Lokale dürfen erst ab dem 18. Jänner wieder aufsperren. Hinein darf nur, wer sich testen lässt (rechts).
  • Letzter Haarschnitt am 24. Dezember
Auch die „körpernahen Dienstleistungen“ sind betroffen. Friseure, Masseure, Kosmetiker etc. bleiben bis 18. Jänner zu.
  • Hotels weiter nur für Geschäftsreisende
Der Tourismus bleibt im künst­lichen Winterschlaf. Nur Geschäftsreisende dürfen übernachten. 

Das alles wird erlaubt oder soll forciert werden

  • Täglichen Bedarf kann man immer decken
Lebensmittel, Medikamente, Tiernahrung und Drogerieprodukte sind natürlich weiterhin erwerbbar. 
  • Kindergärten: eingeschränkte Betreuung
Ab 7. Jänner sollen Kindergärten zu Betreuungszwecken aufsperren, aber wohl nur für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen.
  • Skilifte: Länder sollen selbst entscheiden
Österreichische Lösung: Über das National­heiligtum Skifahren wollte man nicht zentral in Wien entscheiden. Laut Insidern hieß es noch vor der Maßnahmenpräsentation der Regierung, dass jedes Bundesland selbst entscheiden soll, ob am 24. Dezember die Lifte aufsperren.
  • Homeoffice soll verstärkt werden

Die Quote der „Heimarbeiter“ ist den Experten noch zu niedrig.

  • Essen zum Mitnehmen gibt es weiterhin
Take-away bleibt wohl bis 20 Uhr erlaubt, danach kann geliefert werden. Gastronomie soll ab 18. Jänner wieder tagsüber öffnen.
 
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