Ins Spital eingeliefert: Allergische Reaktion auf Corona-Impfung in Alaska

So funktioniert Biontech/Pfizer-Vakzin

5 Fakten zum Covid-Impfstoff

Der Biontech/Pfizer-Impfstoff ist der erste weltweit, der auf der Boten-RNA-Technologie basiert (mRNA).

  •  Was passiert bei der Impfung mit dem ersten Corona-Impfstoff namens "Comirnaty"?

Der Biontech/Pfizer-Impfstoff ist der erste weltweit, der auf der Boten-RNA-Technologie basiert (mRNA). Vereinfacht gesprochen, funktioniert dieses System so, dass das gespritzte mRNA-Molekül in den menschlichen Zellen die Bildung eines Corona-charakteristischen Eiweißes anregt, gegen das Antikörper gebildet werden.

  • Was ist sonst noch außer Botenstoff-RNA in dem Impfstoff enthalten?

Laut Beipackzettel sind im Vakzin „Comirnaty“ neben den Botenstoffen Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Saccharose und Wasser enthalten. Vereinfacht gesprochen lässt sich die Ingredienzienliste wie folgt zusammenfassen: mRNA, Lipide, Salze und Zucker.

  • Wie läuft die ­Impfung ab?

Geimpft wird intramuskulär, also in den meisten Fällen in den Oberarm. Ein gewisser Schutzeffekt tritt dann bereits nach spätestens sieben Tagen ein. Nach 21 Tagen wird eine zweite Dosis verabreicht. Erst dann tritt der volle Impfschutz von, laut Hersteller, 95 Prozent ein.

  • Wie lange hält der Impfschutz an?

Diese Frage ist noch nicht restlos geklärt und kann erst in einigen Monaten beantwortet werden, wie Sylvia Nanz, Leiterin der medizinischen Abteilung von Pfizer Austria, erklärt. Laut Immunologen ist aber davon auszugehen, dass der Schutz deutlich länger als eineinhalb Jahre anhält. Unklar ist auch, ob Geimpfte das Virus weitergeben können.

  • Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Müdigkeit, Kopfweh, Schmerzen an der Einstichstelle gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen der Impfung. Solche Begleiterscheinungen sind Impfexperten zufolge üblich und zeigen in der Regel, dass der Impfstoff wirkt.



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