Ischgl:

"Ibiza of the Alps"

Ischgl: "Patient 0" klagt an

Britischer Patient 0? IT-Techniker Daren Bland will sich schon im Jänner in Tirol angesteckt haben.

Sussex/Ischgl. Daren Bland hat sich in Ischgl angesteckt, das behaupten britische Me­dien: „Er wurde im Ibiza der Alpen“, so nennen die Briten Ischgl, „ infiziert“, titelte die Daily Mail. Bland verbrachte ­zusammen mit drei Freunden aus Dänemark und den USA vom 15. bis 19. Jänner einen Skiurlaub in Tirol. Dem Telegraph berichtet er: „Wir haben auch das Kitzloch in Ischgl ­besucht. Die Bar war voll, auf den Tischen sangen und tanzten die Menschen. Alle Leute waren völlig verschwitzt vom Skifahren. Mit Trillerpfeifen pfeifend wurde eine Runde nach der anderen serviert. Es hätte keinen besseren Platz für die Ausbreitung des Virus geben können.“

Fieberschub. Heute ist klar: Das Kitzloch war einer der Ausgangspunkte der Infek­tionskette in den Alpen. Geschlossen wurde es aber erst am 6. März. Alle vier Freunde erkrankten nach ihrer Rückkehr. Klassische Corona-Symptome: trockener Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Bland dachte an eine normale Grippe. Er steckte auch seine Frau und seine Kinder im gemeinsamen Haushalt in Maresfield an. Bland erzählt: „Ich war zehn Tage krank. Ich konnte nicht arbeiten, nicht aufstehen, ich atmete schwer.“

Frau und Töchter. Ähnliches erzählt seine Frau Sarah (49): „Auch ich war krank, ebenso unsere jüngste Tochter. Drei Wochen dauerte es bei mir, unsere Tochter war drei ­Wochen nicht in der Schule. Schlimm hat es auch unsere älteste Tochter erwischt. Sie fühlte sich von einem Tag zum anderen wie ausgelöscht.“

Die Familie erholte sich. Alle sind wieder gesund. Schwerer verlief die Krankheit beim dänischen Freund des Briten. Erst dachten alle an eine normale Grippe. Inzwischen sind sie überzeugt: Es war Corona. Angesteckt im „Ibiza der Alpen“.

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