Trotz Ausgangsbeschränkung voller Markt in Wien

Coronavirus-Irrsinn:

Trotz Ausgangsbeschränkung voller Markt in Wien

Irre! Obwohl eine Ausgangsbeschränkung herrscht und Politik und Polizei bittet außer in Ausnahmen zu Hause zu bleiben, ist dieser Markt komplett voll - ohne Sicherheitsabstand.

Wien. Das frühlingshafte Wetter hat am Samstag die Wiener ins Freie gelockt. Angesichts der Coronavirus-Pandemie ist Sonnetanken und Sporteln nur unter strengen Auflagen erlaubt. Laut Polizei hielten sich die Menschen großteils an die Abstandsregeln - mindestens ein Meter, sofern man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Von einem Meter Abstand ist aber am Samstag in der Leibnizgasse am Bauernamarkt beim Viktor-Adler-Markt in Wien-Favoriten aber wenig zu merken. Um die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus einzudämmen, sind Menschenmengen nicht erlaubt. Daran hielten sich viele Marktkäufer heute offenbar weniger. 

Ähnliches Bild am Rochusmarkt

Auch am Rochusmarkt bot sich ein ähnliches Bild. Ein Leserreporter schickte ein Foto an die ÖSTERREICH-Redaktion auf dem eine große Ansammlung von Menschen zusammenkommen. Durch die Nähe erhöht sich natürlich auch das Ansteckungsrisiko. Große Menschenmengen sollen deshalb derzeit vermieden werden.

© Leserreporter

Auch im Auer-von-Welsbach-Park viele Besucher

Viel los war am Samstag auch etwa im Auer-von-Welsbach-Park in Rudolfsheim-Fünfhaus, mit einer Fläche von 110.000 Quadratmetern der größte Park im 15. Wiener Gemeindebezirk. Das war möglicherweise auch darauf zurückzuführen, dass im Bundesbesitz befindliche Anlagen wie etwa der nahe gelegene Schönbrunner Schlosspark gesperrt bleiben. Zahlreiche Familien, Hundebesitzer und Läufer sammelten sich am frühen Nachmittag im Park. Nicht immer wurden die Maßnahmen eingehalten, so erfreute sich etwa der nicht gesperrte Tischtennis-Tisch regen Andrangs.
 
Insbesondere Jugendliche ließen sich auch in Gruppen nieder - was derzeit verboten ist. Die Polizei zeigte Präsenz und fuhr mehrfach durch den Park Streife - jedoch ohne Lautsprecherdurchsagen. Zahlreiche Spaziergänger sammelten sich auch in der Nachmittagssonne auf der Mariahilfer Straße. Großteils wurden die Abstandsregeln eingehalten, doch einzelne Unbelehrbare setzten sich gar in eigentlich gesperrte Gastgärten.

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