Bereits 438 Südafrika-Fälle in Tirol - alle Bezirke betroffen

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Bereits 438 Südafrika-Fälle in Tirol - alle Bezirke betroffen

Die Südafrika-Mutation breitet sich aus. Inzwischen sind bereits alle neun Tiroler Bezirke betroffen.

Wie das Land Tirol am Donnerstag mitteilt, gibt es insgesamt bereits 438 bestätigte und teils unbestätigte Fälle der Südafrika-Mutation in Tirol. Dabei handelt es sich um 176 mit Vollsequenzierung bestätigte Südafrika-Mutationen durch die AGES, 14 teilsequenzierte Fälle, die mit großer Wahrscheinlichkeit eine Südafrika-Mutation aufweisen und 248 vorselektierte Verdachtsfälle, die einen PCR-Verdacht auf die Südafrika-Mutation aufweisen und nun teil- bzw. vollsequenziert werden.
 
Bei diesen 262 vorselektierten und teilsequenzierten Fällen bzw. Verdachtsfällen gibt es einen Anteil von gesamt 141 aktiv Positiven. Nach den bisherigen Erfahrungen wird sich der Großteil dieser Fälle bestätigen. Damit ergibt sich eine Zahl von aktuell 145 aktiv Positiven bei allen bestätigten Fällen und Verdachtsfällen der Südafrika-Mutation in Tirol.
 

Alle Bezirke betroffen

Über 60 Prozent aller bestätigten bzw. teils unbestätigten Südafrika-Mutationsfälle sind im Bezirk Schwaz zu verzeichnen, 20 Prozent im Bezirk Kufstein sowie rund 11 Prozent im Bezirk Innsbruck-Land, rund 4 Prozent in Innsbruck, etwas über 1 Prozent in Kitzbühel, Imst und Reutte sowie unter 1 Prozent in Landeck und Lienz. Südafrikanische Mutationsverdachtsfälle gibt es zwischenzeitlich in allen Bezirken Tirols, in Osttirol mit einem Verdachtsfall am wenigsten von allen Bezirken