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Aber: Waffenhandel bleibt offen

Empörung im Buchhandel: Kontaktlose Abholstationen untersagt

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Der Obmann des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft kritisiert Ungleichbehandlung mit Gastronomie.

Laut dem Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft wird es dem heimischen Buchhandel während des Lockdowns verwehrt, Abholstationen für Kunden bei den Geschäften zu etablieren. "Im Gasthaus darf sich jedermann sein vorbereitetes Essen abholen und auch bezahlen", zeigte sich der Obmann des Fachverbandes der Buch-und Medienwirtschaft, Friedrich Hinterschweiger, in einer Aussendung vom Mittwoch "empört über diese Ungleichbehandlung".
 
Der Versandhandel sei zwar in den vergangenen Jahren forciert worden, doch stünden bei vielen Bestellungen die Höhe der Portokosten in keiner Relation zu den Buchpreisen. "Oder anders: Die Ertragssituation wird durch Porto und Verpackungsaufwand drastisch geschmälert, teilweise sogar gegen Null gedrückt", wie es heißt. Besonders schmerzlich sei der Lockdown in der Zeit vor Weihnachten. Demnach setzt Österreichs Buchhandel in den Monaten November und Dezember bis zu 50 Prozent der Jahreserlöse um.
 
Für Aufregung sorgt die Tatsache, dass Waffengeschäfte im Lockdown weiter geöffnet bleiben. Laut Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zählt auch der Waffen- und Munitionshandel zu jenen Geschäften, die systemrelevante „Sicherheits- und Notfallprodukte“ anbieten. So ist Land- und Forstwirtschaft demnach als systemrelevant definiert - und da die Jagd auch eine berufliche Tätigkeit darstellt, ist sie weiterhin zulässig.
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