Erste Wiener Volksschule führt Maskenpflicht im Unterricht ein

Corona-Maßnahme

Erste Wiener Volksschule führt Maskenpflicht im Unterricht ein

Ab Montag müssen auch 6-jährige Kinder während des Unterrichts eine Maske tragen. 

Insgesamt 1.218 Schüler und 178 Lehrer wurden laut den Bildungsministerium bis zum 1. Oktober österreichweit positiv auf das Coronavirus getestet. Dazu kommen noch 51 positive Fälle unter dem Verwaltungspersonal.
 
Viele besorgte Eltern fordern nun strengere Maßnahmen. Als erste Volksschule führt das Wiener Lycee nun eine Maskenpflicht im Unterricht für alle Kinder ein.  Die französischsprachige Schule informierte die Eltern in einem Schreiben, dass bereits ab Montag alle Schüler und Lehrer der Volksschule während des Unterrichts Masken tragen sollen. Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird während der Pausen im Freien nicht verpflichtend sein. Die Maßnahme gilt vorerst für 13 Schultage und wird dann neu bewertet.
 
Zusätzlich werden alle Schulausflüge an der Schule abgesagt und die Betreuung nach Schulschluss geschlossen. Auf das Lüften der Klassenräume während des Unterrichts wird hingegen wegen der kälteren Temperaturen verzichtet.
 
 

Nur wenig Cluster entstehen in Schulen

Momentan können 2,7 Prozent der Covid-19-Infektionen in Österreich, die mit einer Fallhäufung (Cluster) in Zusammenhang stehen, dem Bildungsbereich zugeordnet werden. Das geht aus der aktuellen Cluster-Analyse der AGES hervor (Stand: 30. September). Weitere knapp vier Prozent kommen aus "Mix"-Clustern dazu, in denen die Übertragungen in Kombination des Bildungssektors mit den Bereichen Haushalte, Gesundheit und Soziales, Freizeit, Arbeitsplatz und Sport auftraten.
 
Orte der Clusterbildung sind die Schulen aber offenbar weiter nicht: Für die Kalenderwoche 39 weist die Analyse aus, dass nur 3,1 Prozent der neuen Fälle (31) tatsächlichen Bildungs-Clustern entspringen. In Kombination mit Haushalten, Freizeit und Sport kommen weitere 3,4 Prozent dazu.
 

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