Trotz sinkender Zahlen

GECKO-Chefin will Maske den ganzen Sommer behalten

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Die Maskenpflicht im Supermarkt soll auch im Sommer noch gelten.

Die Corona-Zahlen in Österreich gehen weiterhin zurück. Am Montag wurden nur noch 2.658 Neuinfektionen, den zweiten Tag in Folge wurde kein einzelner Todesfall registriert. Dennoch hält die Regierung an der Maskenpflicht im Supermarkt zumindest noch bis Juli fest. Geht es nach GECKO-Chefin Katharina Reich, dann soll die Maske auch über den Sommer hinaus bleiben.

Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" plädiert die Expertin dafür, dass die Menschen „ein Selbstverständnis bekommen, wo Maske notwendig ist und wo nicht". Sie selbst tritt dafür ein, dass es „im essenziellen Handel auch über den Sommer bei der Maske bleiben soll“. Die aktuelle Verordnung ist noch bis 8. Juli gültig.

Neue Booster-Impfung

Reich plädiert dafür, dass man sich bereits jetzt für den Herbst und eine Corona-Welle vorbereiten müsse. Man solle „allen Menschen klarmachen, wann der richtige Zeitpunkt für die nächste Impfung ist“, so die Expertin. Bis Ende Oktober sollen möglichst viele Personen eine weitere Auffrischungsimpfung erhalten.

Generell werde man in der kalten Jahreszeit wohl wieder strengere Maßnahmen brauchen. „Jede und jeder einzelne von uns muss sich auf den Herbst vorbereiten und sollte nicht auf die Verordnungen der Politik warten“, so die GECKO-Chefin. Reich plädiert etwa dafür, eventuell einen Geburtstag, der im November ist, schon im September vorzufeiern.

 

  

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