Immer mehr Fälle durch Corona-Partys

Clubs jetzt im Visier der Politik

Immer mehr Fälle durch Corona-Partys

In Niederösterreich wird bereits ein „Kitzloch-Effekt“ wie in Ischgl befürchtet.

 

Quer durch das Land führen ausgelassene Partys in Clubs zu immer mehr Infektionsfällen.

  • Zuletzt sorgte das Lokal ­Q-Stall in Krems für Cluster. Die dortigen Behörden befürchten gar einen „Kitzloch-Effekt“ – das Lokal in Ischgl hatte zu unzähligen Erkrankten geführt –, da das Virus sich durch den Party-Cluster in andere Bezirke verbreitet habe. Mindestens zehn Menschen werden dem Lokalbesuch zugerechnet.
  • 20 Infizierte waren das Ergebnis eines Dämmerschoppens in Zwettl.
  • In Salzburg sorgte am Wochenende das beliebte Disco-Bowling für neue Cluster. Alle Teilnehmer sind aufgerufen, ihren Gesundheitszustand zu kon­trollieren.
  • Auch in Wien sorgen Clubbings für immer neue Fälle. Hier gab es erst am Wochenende Kontrollen im Club X von Martin Ho. Mit neuen Auflagen und strengen Kontrollen will die ­Politik das jetzt stoppen. Schon heute werden Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober dazu neue Maßnahmen verkünden. „Wir müssen diesen Feiern in Clubs einen Riegel vorschieben“, so ein Regierungsinsider zu ÖSTERREICH. Ziel der Regierung: Clubs und Diskotheken ­sollen möglichst komplett geschlossen werden.

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