Johnson & Johnson wird in Österreich nicht verimpft

Thrombose-Gefahr

Johnson & Johnson wird in Österreich nicht verimpft

Österreich hat 2,5 Mio. Dosen des Johnson & Johnson-Impfstoffes bestellt. 

Wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen verschiebt der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson die Auslieferung seines Corona-Impfstoffs in Europa. "Wir haben die Entscheidung getroffen, die Markteinführung unseres Impfstoffs in Europa aufzuschieben", erklärte der Konzern am Dienstag.

Zuvor hatten die US-Gesundheitsbehörden eine Pause bei den Impfungen mit dem J&J-Vakzin empfohlen, nachdem vereinzelte Fälle von seltenen Blutgerinnseln gemeldet worden waren. 

Österreich wird Vakzin nicht verimpfen

16.800 Dosen des Corona-Vakzins von Johnson & Johnson wurden heute nach Österreich geliefert. Sie werden jedoch vorerst nicht verimpft werden. Eine Sprecherin des Gesundheits- und Sozialministeriums erklärte gegenüber oe24: "16.800 Dosen wurden heute nach Österreich geliefert, liegen aber noch beim Großhandel. So lange, bis Klarheit über allfällige Nebenwirkungen herrscht, werden diese Dosen nicht an die Impfstellen ausgeliefert und auch nicht verimpft." Das Ministerium sei im Austausch mit internationalen Stellen wie der EMA.

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