Impfung

Richter verbietet Vater Umgang mit Tochter

Keine Impfung: Vater darf Tochter (3) nicht mehr sehen

Ein Richter verbietet nun einem Vater den Umgang mit seiner dreijährigen Tochter, weil er sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen will. 

Jedes zweite Wochenende darf er seine Tochter sehen. Das war die Einigung zwischen einem Vater, dessen Identität nicht bekannt gegeben wurde mit der Mutter seiner Tochter. 

Vor kurzem entbrannte der Sorgerechtstreit jedoch und Matthew Cooper, Richter am Obersten Gerichtshof von Ney York County entschied, dass der Vater seine Tochter nicht mehr besuchen darf, solange er nicht geimpft sei, oder wöchentlich einen Covid-19 Test vorlegt. 

Es geht um das Wohl des Kindes 

Wie das Gericht nun erklärt, entspricht der Umgang mit einem nicht geimpften Elternteil nicht dem Wohl des Kindes. 

Weiter schrieb Cooper, der den Vorsitz im Scheidungsverfahren führt, "dass außergewöhnliche Umstände vorliegen würden, die eine Aussetzung des Umgangs rechtfertigen würden".

 "Die Gefahren, die entstehen, wenn man freiwillig ungeimpft bleibt, während man Zugang zu einem Kind hat, während das Covid-19-Virus weiterhin eine Bedrohung für die Gesundheit und Sicherheit von Kindern darstellt, dürfen nicht unterschätzt werden", hieß es in dem Verfahren. 

Vollständige Impfung oder Kontaktverbot 

Der in Long Island lebende Vater ist dazu verpflichtet, sich entweder vollständig impfen zu lassen oder wöchentlich einen einen negativen PCR-Test vorzulegen. Zusätzlich muss er sich alle zwei Wochen innerhalb von 24 Stunden einem Antigentest unterziehen, wenn er seine in Manhattan lebende Tochter besuchen möchte. 

Wie Richter Cooper berichtet, habe der Vater unglücklicherweise alle Bitten, sich impfen zu lassen abgelehnt. Lloyd Rosen, der Anwalt des Vaters argumentiert, dass Coopers Urteil einen Präzedenzfall darstellt. "Mein Mandant ist kein Verschwörungstheoretiker", stellte Rosen klar. "Er hat Bedenken wegen des Impfstoffs. Er hat von den Nebenwirkungen gehört. Er hatte einmal eine schlimme Reaktion auf einen Grippeimpfstoff."

Die persönlichen Gründe des Vaters, ändern jedoch nichts an dem Urteil des Richters. 

Mutter ist erleichtert 

Evan Schein, die Mutter der dreijährigen, zeigte sich nach dem Urteil sichtlich erleichtert. "Es ist ein unglaublich wichtiges Urteil, das die außergewöhnlichen Zeiten, in denen wir leben, unterstreicht und bekräftigt, dass das Wohl des Kindes an erster Stelle steht", zitiert die "New York Post" Schein.



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