Neue Corona-Fälle im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen

Aber noch kein Cluster

Neue Corona-Fälle im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen

Zahl der Erkrankten stieg auf acht. Screening im Pflegeheim Berndorf startet am Montag.

Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen (EAST Ost) im Bezirk Baden ist die Zahl der Coronavirus-Fälle von sechs auf acht gestiegen. Zwei Neuankömmlinge wurden nach Angaben aus dem Büro von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) vom Sonntag positiv getestet. Nach drei Infizierten im Pflege- und Betreuungszentrum Berndorf (Bezirk Baden) startet am (morgigen) Montag ein umfangreiches Screening.

Im Traiskirchner Erstaufnahmezentrum waren bereits in den vergangenen Monaten immer wieder Corona-Fälle aufgetaucht. Die sechs neuen Erkrankungen wurden am Mittwoch bekannt. Laut einem Sprecher von Königsberger-Ludwig handelt es sich dennoch nicht um einen Cluster, vielmehr würden positiv getestete Asylwerber ins Erstaufnahmezentrum hinzustoßen. Entsprechend einem mit dem Innenministerium vereinbarten Sicherheitskonzept würden allerdings ohnehin alle neu aufgenommenen Asylwerber in einem eigenen Haus abgesondert und einem zweimaligen Screening unterzogen, hatte das Land bereits am Mittwoch betont.

Das am Montag startende Screening im Berndorfer Pflegeheim umfasst sämtliche Mitarbeiter und Klienten. Die drei bisher positiv Getesteten wurden unter Quarantäne gestellt, für das Pflege- und Betreuungszentrum galt vorerst ein Besuchsverbot.

Hinsichtlich eines Corona-Häufungsfalles mit fünf Erkrankten in einem Handwerksbetrieb in Mödling lagen am Sonntag die Ergebnisse aller weiteren im Zusammenhang durchgeführten Tests vor. Sämtliche Resultate seien negativ gewesen, betonte der Sprecher. Im Cluster Emmersdorf (Bezirk Melk) blieb es bei zehn Infizierten und einem Folgefall nach einer stattgefundenen Tauffeier.

Eine kleine Änderung ergab sich dem Sprecher zufolge in Bezug auf die infizierten Niederösterreicher, die zum Cluster St. Wolfgang (Bezirk Gmunden) gehören. Während am Samstag von 20 Erkrankten sowie drei Folgefälle die Rede war, wurden nunmehr 20 direkt Infizierte und zwei Folgefälle verzeichnet. Der Grund für den Rückgang könne in der Einstufung eines Falles liegen, hieß es.

 

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