Bei 8,1 Prozent in Tirol Verdacht auf Corona-Mutation

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Patient 0: So soll die Südafrika-Mutation eingeschleppt worden sein

Die Tiroler Grünen-Klubobmann Gebi Mair sprach im ORF bereits von einer Spur, die in den süddeutschen Raum reiche.

Während man in Tirol mit allen Mitteln versucht, die Verbreitung des Südafrika-Virus einzudämmen (etwa mit an alle 84.000 Bewohner versandte Gurgeltests), läuft gleichzeitig die Spurensuche nach dem Patient 0 auf Hochtouren.

Eine heiße Spur soll es dabei schon geben, wie Gebi Mair, Klubobmann der Tiroler Grünen, im ORF berichtet, Im Moment deute alles darauf hin, dass die Mutation aus dem süddeutschen, Münchner Raum erfolgte, so Mair. Tirols Einsatzleiter Elmar Rizzoli hingegen weiß von der Einschleppung aus Bayern nichts. Die Behörden würden eine "vielversprechende Spur" verfolgen, die "geografisch in eine andere Richtung geht". 

Der erste bekannte Fall der Südafrika-Mutation wurde am 23. Dezember im Bezirkskrankenhaus Schwaz registriert - damals wusste noch niemand, dass es sich um die Covid-Variante aus Südafrika handelt.