Skandal um AUA-Flieger aus Risiko-Ländern

Neue Destinationen

Skandal um AUA-Flieger aus Risiko-Ländern

Riesen-Wirbel um die AUA: Passagiere aus 18 Covid-Risiko-Ländern reisen wieder via Wien.

Wien/Schwechat. Außenminister Alexander Schallenberg warnt eindringlich vor Reisen und Urlaubsrückkehrern aus 31 Corona-Risikoländern. Gleichzeitig wurden jetzt unter Mitwirkung seines Ministeriums und durch Gesundheitsminister Anschober nun Landeverbote für Flüge aus Ägypten, Albanien, Bosnien, Bulgarien, Kosovo, Montenegro, Mazedonien, Rumänien, Serbien sowie GB, Schweden und der Ukraine aufgehoben – ein Widerspruch.
 
15 Ziele. Austrian Airlines, die erst kürzlich mit Staatsmillionen gerettet wurden, nützen diese Corona-Lücke aus: 15 Zusatzdestinationen werden ab sofort wieder via Wien angeboten (siehe Kasten). Schwechat ist damit abermals Drehkreuz: „Für Passagiere, aber auch für Corona“, so Skeptiker.
 

Kritik deutscher Medien an der AUA-Entscheidung

Hotspots. Bereits seit gestern gibt es Verbindungen nach Bukarest, Chicago, Pristina und Sarajewo. Alles Covid-Hotspots. Seit heute fliegt die Airline wieder nach Belgrad (Serbien), Kairo, Kiew, London, Podgorica, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna.
 
Kopfschütteln. Deutsche Medien wie der TV-Sender NTV regen sich inzwischen massiv darüber auf. AUA-Sprecherin Tanja Gruber kann das nicht nachvollziehen: „Wir haben doch höchste Sicherheitsstandards“, argumentiert sie gegenüber ÖSTERREICH: „Passagiere, die für die Einreise nach ­Österreich einen Covid-Test brauchen, müssen diesen bereits beim Einchecken vorlegen“, ist ihr Argument.
 

Ab sofort gilt jetzt das:

  • Transferpassagiere, die Wien als Drehkreuz benützen, benötigen keinen Covid-Test. Sie können völlig unkontrolliert durch den Airport spazieren.
  • EU-Bürger, Schweizer sowie Personen mit Wohnsitz in Österreich, die aus einem Risikogebiet kommen, müssen ein Gesundheitszeugnis in Deutsch oder Englisch vorlegen. Es darf nicht älter als 72 Stunden bei der Einreise sein.
  • Wer keinen hat, muss einen PCR-Test innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten nachliefern. Aber: Bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses darf der Passagier den Airport verlassen und muss in eine selbst überwachte (Heim-)Quarantäne.

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