England

Studie: Corona-Infektionswachstum verlangsamt sich

Eine neue Studie deutet darauf hin, dass sich das Corona-Infektionswachstum verlangsamt hat. Laut Experten bestätige das die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen.

England. Laut den Ergebnissen einer Studie soll sich das Wachstum neuer Corona-Infektionsfälle möglicherweise verlangsamt haben. Das kann nun einem Medienbericht der „Dailystar“ entnommen werden.
 
Diese vielversprechenden Anzeichen deuten darauf hin, dass die derzeitigen Schutzmaßnahmen in England ganz offenbar  greifen, so der Professor Paul Elliott, Leiter des Programms bei Imperial von der School of Public Health.
 

Studien-Ergebnisse
 

Die Studie untersucht das Infektionsniveau von Englands Allgemeinbevölkerung, indem über einen Zeitraum von zwei Wochen jeden Monat mehr als 150.000 Teilnehmer getestet wurden.
Die Ergebnisse des Abschlussberichts aller 150.000 Getesteten werden nächste Woche veröffentlicht. Bereits jetzt deuten diese auf eine Verlangsamung des Corona-Infektionsgeschehens hin.
 
Professor Paul Elliott sagte dazu folgendes: "Während unsere jüngsten Ergebnisse erste Anzeichen dafür zeigen, dass sich das Wachstum neuer Fälle verlangsamt haben könnte, was darauf hindeutet, dass die Bemühungen zur Eindämmung der Infektion funktionieren, ist die Prävalenz der Infektion die höchste, die wir bisher registriert haben."
 
© Symbolbild (Getty)
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"Dies verstärkt die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen, um die Ausbreitung der Krankheit und die Einhaltung dieser Vorschriften durch die Öffentlichkeit zu begrenzen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um weitere bedeutende Krankheiten und Todesfälle durch Covid-19 zu minimieren.", so der Experte Paul Elliott laut Medienberichterstattung.
 
Die, auf eine Verlangsamung des Corona-Infektionsgeschehens hinweisenden, Studien-Ergebnisse gelten, laut Experten, dennoch vorerst als unsicher.


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