Über 8.000 Neuinfektionen: Die schlimmsten Corona-Bezirke Österreichs Schwaz an Spitze

Über 8.000 Neuinfektionen

Die schlimmsten Corona-Bezirke Österreichs

Es war der schlimmste Corona-Tag in Österreich aller Zeiten: Über 8.000 neue Fälle – es gibt immer mehr Tote.

Die Lage der Corona-Neuinfizierten spitzt sich in Österreich weiter zu. Wie die vergangenen 24 Stunden mit einem Rekordwert von 8.241 Fällen zeigten, steigt die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung weiter in rasantem Ausmaß an. Mittlerweile gibt es österreichweit 57.570 aktiv Infizierte. Die Corona-Hotspots sind weiterhin Oberösterreich mit 2.279 Personen, vor der Bundeshauptstadt Wien (1.107) und Niederösterreich (1.099). Und auch die Zahl der Toten steigt: In den letzten 24 Stunden starben 37 Covid-Patienten, innerhalb einer Woche fast 300.

Bei der 7-Tages-Inzidenz liegt der Tiroler Bezirk Schwaz an der Spitze. Hier wurden in der letzten Woche 1.027 Fälle pro 100.000 Einwohner registriert. Dahinter folgen die oberösterreichischen Bezirke Rohrbach (985) und Ried-Innkreis (971).

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Die schlimmsten Corona-Bezirke Österreichs
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Minister appelliert jetzt an die Bevölkerung

Wann wirkt der Lockdown? Die dramatisch hohe Zahl lässt auch bei Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Alarmglocken schrillen. „Es war zu befürchten, dass in dieser Woche vor einer beginnenden Wirksamkeit des Teil-Lockdowns die Neuinfektionen weiter ansteigen werden. Im Lauf der nächsten Woche muss jedoch mit beginnender Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen die Stabilisierung gelingen“, hoffte Anschober in einem Ö1-Interview.

Kritische Lage

Ähnlich sieht es Virologe Gerhard Nowotny: „Wir werden erst in etwa zweieinhalb Wochen ab Beginn des Lockdowns sehen, ob die Maßnahmen ein Erfolg waren. Dann wäre mit einem Abflachen der Kurve zu rechnen.“

Das Abflachen der Kurve wird auch notwendig sein, da sich die aktuelle Situation vor allem auch auf Österreichs Gesundheitssystem dramatisch auswirkt (siehe rechts) – mehr als 3.000 Menschen sind in den Spitälern, 432 davon benötigen intensivmedizinische Hilfe. Die Zahl der Intensivpatienten hat sich somit im Vergleich zur Vorwoche um 63 Prozent erhöht.



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