Faßmann

Minister antwortet Schulsprechern

Wutbrief-Schüler: "Bin enttäuscht"

Bildungsminister Faßmann hat auf den Wutbrief der 32 Schulsprecher reagiert. 

Wien. Zu wenig Luftfilter, zu wenig Schutz für die Kinder – und eine Impfpflicht für das Lehrpersonal. In einem Wutbrief an die Regierung haben 32 Schulsprecher mehr Schutz vor dem Virus gefordert. Bildungsminister Heinz Faßmann hat ge­antwortet – und die Schüler zur Impfung aufgefordert. Briefschreiber Mati Randow zeigt sich von der Reaktion enttäuscht. Heute ist Randow zu Gast im ORF-Talk Im Zentrum.

Schulsprecher: "Schüler werden durchseucht"

ÖSTERREICH: Wie war das Echo auf Ihren Brief?

Mati Randow: Enorm – alle Medien haben groß berichtet. Am Ende sollte sich aber die Situation in den Schulen verbessern. Und das sehe ich derzeit nicht.

ÖSTERREICH: Aber Minister Faßmann hat Ihnen doch gleich geantwortet.

Randow: Ja. Trotzdem habe ich den Eindruck, er 
hat uns nicht verstanden. In seinem Brief schreibt er, dass sich die Schüler impfen lassen sollen – dabei weiß Minister Faßmann genau, dass dies bei den unter 12-Jährigen noch nicht zugelassen ist. Er schiebt einfach die Verantwortung auf uns ab. Das ist nicht in Ordnung. So geht eben die Durchseuchung der Kinder weiter. Es gibt unter Kindern sehr viele Long-Covid-Fälle, die gar nicht gleich Symptome haben. Allein ich kenne drei solcher Fälle.

ÖSTERREICH: Was sollte jetzt rasch geschehen?

Randow: Die Lieferung von Luftfiltern sollte beschleunigt werden. Was ebenfalls schnell geht, ist eine FFP2-Masken-Pflicht in den Schulen für alle.(gü) 



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