200 Mio. Dollar für Facebook-Graffiti

Glückspilz des Jahres

200 Mio. Dollar für Facebook-Graffiti

Künstler bekam 2005 statt Bargeld einige Aktien des Social Networks.

Seit dem Facebook-Beschluss für einen Börsengang sind schon Informationen zu zahlreichen Personen bekannt geworden, die nun zu extrem viel Geld kommen . Dazu zählen unter anderem Mitglieder der Zuckerberg-Familie, Angestellte und Mitarbeiter, Risikokapitalgeber und Facebook-Manager. Doch nun stellte sich heraus, dass wohl der Künstler David Choe (Bild oben) das größte Los gezogen hat.

Aktien statt Bargeld als Bezahlung
Er wurde im Jahr 2005 engagiert, um das allererste Facebook-Büro mit Graffitis aufzuhübschen. Nachdem die Arbeit erledigt war, stellte ihn der damalige Facebook-Präsident Sean Parker vor die Wahl, ob er Bargeld oder Aktien haben möchte. Obwohl Choe laut einem Bericht der New York Times nicht damit gerechnet hat, dass das Social Network eine Chance auf Erfolg habe, entschied er sich dennoch für die Risiko-Variante. Und die hat sich nun als echter Glücksgriff erwiesen. So besitzt er zwar nur einen relativ kleinen Anteil an Aktien, sollte Facebook jedoch tatsächlich mit 100 Milliarden Dollar bewertet werden, dann wären seine Aktien unglaubliche 200 Millionen Dollar wert. Zum Vergleich: Die Sotheby's-Rekordauktion von Gemälden von Damien Hirst brachte ebenfalls rund 200 Millionen Dollar ein.

Wenn Choe das 2005 jemand gesagt hätte, hätte er darüber wahrscheinlich nicht einmal lachen können.

Am meisten profitiert aber natürlich Facebook-Chef Mark Zuckerberg . Ihn hat seine Plattform zum Multi-Milliardär gemacht:

Diashow: Bilder von der neuen Villa des Facebook-Chefs

Das fürstliche Anwesen liegt in Palo Alto unweit des Facebook-Firmensitzes.

Auch ein großzügiger Garten gehört zur Villa.

Die Innenausstattung erfüllt die höchsten Ansrprüche. Neben einigen....

...Ess- und Wohnzimmern gibt es auch...

...diverse Badezimmer, die zum Großteil aus Marmor bestehen.

Die Villa bietet jedenfalls ausreichend Platz für Zuckerberg, seine Freundin und...

...die Welpen, die er sich kürzlich zugelegt hat.

Im Garten kann sich der Facebook-Chef durch einen Sprung in den Salzwasserpool abkühlen.


 

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