"3" startet Hybrid-Internet und 5G für zuhause

Schnelle Internet-Angebote

"3" startet Hybrid-Internet und 5G für zuhause

5G zunächst in Teilen von Wien Linz, Graz, Wörgl und Pörtschach verfügbar.

"3" startet eine Offensive bei seinen Internetprodukten. Ab sofort sind bei dem Mobilfunker und Telekombetreiber ein Hybrid-Internetrouter (Festnetz/Mobil) und ein Router für das superschnelle 5G verfügbar. "Es geht nicht primär um die Technologie, sondern um schnelles Internet", sagte "Drei"-Chef Jan Trionow am Donnerstag. Man wolle "die digitale Lücke zwischen Stadt und Land endgültig schließen".

Erster kommerziellen 5G-Tarif

Bisher konnten in Österreich nur ausgewählte Testkunden 5G nutzen. Nach eigenen Angaben bietet der Mobilfunker nun den ersten kommerziellen 5G-Tarif in Österreich an. Derzeit ist 5G bei "Drei" kleinräumig in Wien (Aspern und Teilen von Floridsdorf) und in Teilen von Graz, Linz, Wörgl (Tirol) und Pörtschach (Kärnten) verfügbar. Bis Jahresende peilt "Drei" die 5G-Vollversorgung der Stadt Linz und weiterer Regionen in Österreich an. "Wo das sein wird, hängt davon ab, wo 5G am dringendsten benötigt wird", sagte der "Drei"-Chef bei der Präsentation der neuen Internetangebote in Wien.

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Preise

Für bestehende "3"-Kunden ist der 5G-Tarif mit einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 200 Megabit/ Sekunde (Mbit/s) ab 32 Euro pro Monat erhältlich. 5G mit bis zu 500 Mbit/s Download gibt es ab 85 Euro pro Monat. Die reinen Hybrid, 4G und DSL Tarife starten mit 40 Mbit/s bei 12 Euro monatlich und mit 100 Mbit/s bei 22 Euro. In diesen Tarifen ist für Bestandskunden mit zwei Handyverträgen bereits der Kombi-Bonus von jeweils 14 Euro berücksichtigt. Für Kunden mit nur einem Handyvertrag beträgt der Bonus jeweils 7 Euro. Der StartNet Tarif mit 10 Mbit/s bleibt für Bestandskunden mit zwei Handyverträgen auch im neuen Tarif-Schema0 weiterhin gratis (Kombi-Vorteil).

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Kommt Huawei zum Zug?

Den bisherigen 5-G-Ausbau hat "Drei" mit dem Telekomausrüster ZTE durchgeführt. Für den großen Rollout laufe derzeit die Ausschreibung, sagte Trionow. Österreich hat den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei vom 5G-Ausbau in Österreich nicht ausgeschlossen. Im Frühling hatte der damals für Technologie zuständige Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) gesagt, er teile die Vorbehalte und Sicherheitsbedenken anderer Staaten gegen Huawei nicht so sehr, um einen Ausschluss rechtzufertigen. Der Mobilfunker A1 hat sich bereits für einen anderen 5G-Anbieter (Nokia) entschieden, bei Magenta Telekom (vormals T-Mobile Austria) und Hutchison "Drei" hofft Huawei noch auf 5G-Aufträge.

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Schnelles Internet

"Drei" will mit dem am Donnerstag vorgestellten Hybrid-Internetangebot Kunden österreichweit, mehr Flexibilität und schnelleres Internet bieten. Der Hybrid-Internetrouter kombiniert einen stationären Breitbandfestnetz-Anschluss mit einer mobilen 4G/LTE-Funkverbindung. Bei Hybrid-Internet könne man mehr Stabilität durch Festnetz-Internet und höhere Bandbreiten durch 4G/LTE bieten, sagte "Drei"-Manager Rudolf Schrefl.

Mit den neuen Tarifen kommen nun Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde auf den Markt - solche Angebote haben auch A1 und Magenta.  Je nach Tarif und Verfügbarkeit steht hinter den neuen "3"-Tarifen 4G, 5G, DSL, 4G/DSL-Hybrid oder Glasfaser. Technisch lassen sich mit dem neuen  5G Router sogar Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,2 Gigabit pro Sekunde erzielen.



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