5G ist laut Studie ein Stromfresser

Energiehungriges Highspeed-Netz

5G ist laut Studie ein Stromfresser

Laut Stromkonzern wird der Energiebedarf wegen des 4G/LTE-Nachfolgers drastisch steigen.

Der superschnelle Mobilfunkstandard  5G  wird den Stromverbrauch von Rechenzentren kräftig nach oben treiben. Nach einer Studie für den deutschen Energiereisen E.ON wird der ohnehin stark wachsende Energiebedarf der Rechenzentren durch den 4G/LTE-Nachfolger in diesem Zeitraum um 3,8 Milliarden Kilowattstunden steigen. Das ist mehr als Wien mit seinen knapp zwei Millionen Einwohnern in einem Jahr verbraucht.

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Stromverbrauch wie Großstadt

Das wäre sogar genug Strom, um alle 2,5 Millionen Einwohner der Großstädte Köln, Düsseldorf und Dortmund ein Jahr lang zu versorgen, teilte E.ON in einer Aussendung mit. Rechenzentren gehören schon jetzt zu den großen Stromverbrauchern. Derzeit werden dort laut E.ON-Studie von mehr als zwei Millionen Servern rund 13 Milliarden Kilowattstunden Strom in Wärme umgewandelt und weitgehend ungenutzt in die Umwelt abgegeben. Der Energieversorger sieht großes Potenzial, um Rechenzentren zur Wärmeversorgung von Wohnsiedlungen und ganzen Stadtteilen zu nutzen.

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Viele kleine Rechenzentren

Mit 5G wollen Unternehmen eigene Mobilfunknetze auf ihren Fabrikgeländen aufbauen, autonom fahrende Autos brauchen den neuen Mobilfunkstandard und auch in der Telemedizin oder in der Landwirtschaft soll er künftig eine wichtige Rolle spielen. Das erfordert laut Studie den Aufbau von vielen kleinen und lokalen Rechenzentren, die vielfach als Zwischenstation zu den zentralen Einheiten fungieren.

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