Die meisten Cybermachos sitzen in Österreich

Vergleich mit Deutschland & Schweiz

Die meisten Cybermachos sitzen in Österreich

Der Antivirenspezialist Kaspersky hat nun die Ergebnisse der dritten Befragung im Rahmen seiner „Kannst Du mal kurz...“-Studie bekanntgegeben. Wie berichtet, wurden bei der großangelegten Untersuchung bereits das Spannungsverhältnis zwischen den sogenannten Millenials und älteren Freunden und Familienangehörigen sowie die Probleme von Menschen über 55 mit einer sich rasant weiterentwickelnden technologischen Welt im Alltag klar zu kommen, erörtert. Im dritten Abschnitt wurden nun Antworten auf die Frage „Cybermacho oder digitaler Gentleman?“ gesucht. Dabei wurden 1.600  Internet-Nutzer aus Österreich, der Schweiz und Deutschland (DACH-Region) befragt. Die heimischen Teilnehmer legten dabei das größte Selbstbewusstsein an den Tag.

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Die meisten Cybermachos sitzen in Österreich

Wie der dritte Teil der Kaspersky-Studie zum Phänomen der immer häufiger gestellten Frage „Kannst Du mal kurz…“ mit anschließender Bitte um Hilfe bei IT-Problemen zeigt, unterscheidet sich das Rollenverhalten zwischen Frauen und Männern in der digitalen Welt bezüglich partnerschaftlicher Unterstützung kaum von der analogen. So gaben lediglich 16,3 Prozent der in Deutschland befragten männlichen Nutzer an, ihren Partner etwa bei der Einrichtung eines neuen Routers oder PCs um Hilfestellung zu bitten – bei den Frauen sind es 38,6 Prozent. Die Befragung in der so genannten DACH-Region zeigt außerdem: Die meisten Cybermachos sitzen in Österreich.

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Länderspezifische Unterschiede

Betrachtet man die Unterschiede im digitalen Rollenverhalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz genauer, zeigen sich merkliche Unterschiede. So verstehen sich die Schweizer Männer im Vergleich zu den Deutschen schon etwas häufiger als souveräne Anwender: nur 13,9 Prozent der Männer (44,4 Prozent der Frauen) bitten ihren Partner um IT-Hilfe; die heimliche Heimat des Cybermachos scheint aber Österreich zu sein. Hier gaben nur 7,6 Prozent der Männer – gegenüber 47,1 Prozent der Frauen – zu Protokoll, die Hilfe des eigenen Partners, etwa bei der Einrichtung eines neuen IT-Gerätes, in Anspruch genommen zu haben.

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Österreicher besonders selbstbewusst

Auch bei der Frage nach den eigenen IT-Kenntnissen scheint die Männerwelt generell größere Stücke auf sich zu halten als die Damen. Wobei sich auch hier die Deutschen etwas weniger selbstbewusst zeigen als die Österreicher und Schweizer: So behaupten 73,8 Prozent der Männer und 52,6 Prozent der Frauen in Deutschland von sich, über gute Technologiekenntnisse zu verfügen. In Österreich hingegen sagen das 83,8 Prozent der Männer und 59,3 Prozent der Frauen von sich; in der Schweiz: 82,4 Prozent der Männer und 61,8 Prozent der Frauen.

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Klischees bleiben auch in Digi-Welt aufrecht

Gesellschaftliche Rollenklischees scheinen sich auch in der digitalen Welt fortzusetzen“, resümiert Anne Mickler, Corporate Communications Manager für die Region DACH bei Kaspersky. „Das zeigt sich zum Beispiel auch daran, wer sich im Kampf gegen Computerschädlinge gerüstet fühlt. So geht aus unserer Befragung hervor, dass nur 17,4 Prozent der Männer in Deutschland – im Vergleich zu 24,5 Prozent der Frauen – ohne fremde Hilfe bei der unsicher sind, wenn es um die Entdeckung und Bekämpfung von Computerviren geht.“

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Kaspersky-Studie "Kannst Du mal kurz..."

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