Apple fokussiert sich voll auf Siri

Angriff auf Alexa & Assistant

Apple fokussiert sich voll auf Siri

iPhone-Gigant baut Arbeit an Künstlicher Intelligenz massiv aus.

Apple  will nach dem schlechter als erwartet gelaufenen Weihnachtsgeschäft nach einem Medienbericht auf die Bremse bei Neueinstellungen treten. Davon würden einige Bereiche betroffen sein, sagte Konzernchef Tim Cook nach einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg bei einem Auftritt vor Mitarbeitern. Einen kompletten Einstellungsstopp halte er hingegen nicht für die richtige Lösung.

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Siri gegen Alexa und Google

Schlüsselbereiche wie die Arbeit an Künstlicher Intelligenz würden zudem weiter kräftig zulegen. Hier hat Apple derzeit zwei Schwerpunkte. Zum einen die Weiterentwicklung seiner  Software für selbstfahrende Autos . Zum anderen die  Verbesserung seiner Sprachassistentin Siri . Um diese endlich auf das Niveau von Amazons  Alexa  und dem Google  Assistant  zu bringen, holte sich der iPhone-Hersteller im Vorjahr sogar Googles Spezialist für Künstliche Intelligenz. Dieser Dreikampf um die Vormachtstellung bei digitalen Assistenten spitzt sich immer weiter zu. Denn zuletzt wurden auch Alexa und der Google Assistant einmal mehr ordentlich verbessert. Zudem haben die beiden Konkurrenten den großen Vorteil auf  Geräten von vielen verschiedenen Herstellern  zum Einsatz zu kommen. Sie verbreiten sich deshalb deutlich schneller als Siri. Dennoch machte Apples Sprachassistentin in den letzten Monaten bereits immense Fortschritte. In einigen Tests von US-Techseiten ist sie bereits an Alexa vorbeigezogen und musste sich dem Google Assistant nur mehr knapp geschlagen geben.

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132.000 Vollzeitstellen

Im Ende September abgeschlossenen vergangenen Geschäftsjahr war die Apple-Belegschaft von 123.000 auf 132.000 Vollzeitstellen gewachsen. Der US-Konzern hatte Anfang des Monats mitgeteilt, dass er im Weihnachtsquartal seine eigene Umsatzprognose deutlich verfehlt hat. Apple senkte die Umsatzschätzung für die vergangenen drei Monate auf 84 Milliarden Dollar (rund 73 Mrd. Euro), während noch im November 89 bis 93 Milliarden erwartet worden waren. Die kräftige Korrektur gehe vor allem auf die schwächeren iPhone-Verkäufe in China zurück, hieß es.

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Investition in den USA

Dennoch hält Apple an seiner  geplanten US-Investition  fort. In Texas wird gerade eine Milliarde Dollar investiert. Auch hier steht der Bereich Forschung und Entwicklung im Mittelpunkt. Geplant sei die Errichtung eines neuen Komplexes. Dort sollen zunächst rund 5.000 Jobs entstehen, später soll die Anzahl der Beschäftigten auf 15.000 (!) anwachsen. 

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