Apple: Daten vom iPad aufs iPhone "pusten"

Geniales Patent

Apple: Daten vom iPad aufs iPhone "pusten"

Nutzer sollen die Daten von einem Gerät auf das andere auch "schütten" können.

Die Entwickler und Ingenieure von Apple sind in Sachen Patente immer besonders fleißig. In regelmäßigen Abständen werden neue Technologien und Geräte entwickelt, die meistens ein großes Potenzial in sich tragen. Zuletzt wurden etwa Patente für eine neuartige Sprachumwandlung und ein 3D-Display ohne Brille eingereicht. Nun ließ sich Apple eine Technik patentieren, die in Zukunft die Datenübertragung zwischen mobilen Geräten revolutionieren soll.

Datenübertragung einmal anders
Das neue Patent mit der Nummer 20110163944 wurde bereits Anfang 2010 eingereicht, aber erst am 7 Juli 2011 veröffentlicht. Dem Inhalt des Antrags zufolge will Apple mit der neuen Technik in Zukunft die zahlreichen Features (Beschleunigungssensor, Mikrofon und Gyroskop) von mobilen Geräten wie dem iPhone und dem iPad dazu nutzen, um Daten auch durch intuitive Bewegungen oder einfaches Pusten übertragen zu können.

Bewegungen
Da die Geräte frei bewegt werden können, bieten sich einige Möglichkeiten. So könnte der Nutzer einen Ordner vom iPhone direkt auf das iPad "schütten". Mit einer entsprechend animierten grafischen Unterstützung wäre das nicht nur ein netter Gag, sondern auch äußerst praktisch. Der Nutzer würde hierbei sein Smartphone in der Hand halten, und beispielsweise ausgewählte Fotos auf das iPad oder ein anderes iPhone fallen lassen.

Geräusche
Wenn man anstatt der Bewegungssensoren auf das Mikrofon zurückgreift, ergeben sich noch weitere Möglichkeiten. So können iPad und iPhone Geräusche von außen wahrnehmen. Markiert der Nutzer einen Ordner mit den gewünschten Daten, könnte er diesen quasi durch pusten auf ein anderes Gerät blasen. Sollten sich verschiedene Empfangsgeräte in einem Raum befinden, würde das Ausgangsgerät laut dem Patentantrag das gewünschte Empfänger-iPad oder -iPhone sogar an der Blasrichtung erkennen. Dadurch kann vermieden werden, dass die Daten an eine "falsche" Person gesendet werden.



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