Geniales Apple-Patent für das iPhone 7

Simpler Geniestreich

Geniales Apple-Patent für das iPhone 7

Kaum zu glauben, dass an diese Lösung noch niemand gedacht hat.

Seit knapp einer Woche ist das neue iPhone 6s (Plus) endlich auch in Österreich erhältlich. In unserem Test hat es einen guten Eindruck hinterlassen. Doch Apple ist schon wieder einen Schritt weiter. Hinter verschlossenen Türen wird bereits mit Hochdruck an der nächsten Generation des Smartphones, die wahrscheinlich im Herbst 2016 als iPhone 7 (Plus) in den Handel kommen wird (oben ist eine Designstudie zu sehen), gearbeitet. Nun gibt es erste Hinweise auf ein mögliches Ausstattungsfeature, das den Alltag der Nutzer deutlich erleichtern könnte.

Ohne neue Bauteile
Der US-Konzern will das iPhone 7 offenbar mit einer kabellosen Aufladefunktion ausstatten. Andere Hersteller wie Samsung oder Microsoft bieten das schon länger an - auch die Apple Watch verfügt über ein solches Feature. Doch Apple wäre nicht Apple wenn es sich dafür nicht etwas Besonderes einfallen lassen würde. Wie AppleInsider berichtet, wurde Apple nun von der dafür zuständigen US-Behörde ein Patent zugesprochen das unglaublich simpel klingt, im Grunde genommen aber einfach nur genial ist. Apple will bei der Induktions-Ladefunktion des neuen iPhones nämlich nicht wie die Konkurrenten auf zusätzliche Ausstattungsdetails (Spulen) zugreifen, sondern bestehende Bauteile einfach so um- bzw. ausrüsten, dass sie den Standard unterstützen.

© USPTO via AppleInsider
Geniales Apple-Patent für das iPhone 7

Vorhandene Spulen werden zum Laden verwendet. Bild: (c) Apple/USPTO/AppleInsider

Verschiedene Lade-Modi
Wie aus dem Patentantrag hervorgeht, sollen Elemente wie das Mikrofon, die Lautsprecher oder der Motor für den Vibrationsmodus das Smartphone laden. Diese Bauteile verfügen bereits über Spulen. Diese möchte Apple zusätzlich dazu nutzen, um das iPhone 7 kabellos aufladen zu können. Damit das Handy aber auch während des Aufladens funktionsfähig bleibt, sollen die Spulen in unterschiedlichen Modi arbeiten können. Liegt das Smartphone beim Aufladen einfach nur da, sollen die Spulen ihre Funktion nur für den Ladevorgang nutzen und das Gerät so möglichst schnell vollladen. Kommt hingegen während der Ladung ein Anruf rein, sollen die Spulen des Mikrofons und des Lautsprechers beide Aufgaben erledigen können. Die Ladefunktion wird dabei aber etwas abgebremst. Ist das Gespräch zu Ende, widmen sie sich wieder voll und ganz dem Ladevorgang.

Kompatibel?
Leider geht aus dem Patenantrag nicht hervor, ob die Apple-Technik gängige kabelloses Ladepads (z.B. mit qi-Standard) unterstützen wird. Solche Vorrichtungen sind schon auf vielen Flughäfen, in Möbelstücken, neuen Autos oder Restaurants verbaut. Sollte das nicht der Fall sein, müssten sich die iPhone-Besitzer ihre Induktionspads für kabelloses Laden wohl teuer dazu kaufen.

Diashow: Fotos vom Test des iPhone 6s

Von vorne unterscheidet sich das 4,7-Zoll große iPhone 6s (138 x 67 x 7 mm) kaum vom Vorgänger. Ohne dem Hinweis auf der Verpackung könnte man die Geräte beinahe verwechseln.

Sobald man das neue Apple-Handy in die Hand nimmt, fällt das etwas höhere Gewicht (143 Gramm) auf. Das liegt am festerem 7000er-Aluminum, das das Gehäuse extrem stabil macht.

Wer sich für die Roségold-Variante entscheidet, outet sich am schnellsten als iPhone 6s-Besitzer. Diese Farbe gab es beim Vorgänger nämlich nicht.

Der Schutzring der Kameralinse ragt nach wie vor leicht übers Gehäuse hinaus. Deshalb wackelt das iPhone 6s etwas, wenn man es auf den Tisch legt und darauf herumtippt.

An der Verarbeitungsqualtität gibt es nichts auszusetzen. Hier wird Apple seinem Ruf voll und ganz gerecht. Angesichts der Preise darf man sich das aber auch erwarten.

Wichtigste Neuerung und absolutes Highlight ist das neue Display mit 3D Touch. Die Force-Touch-Technik sorgt dafür, dass das iPhone unterschiedliche Druckstärken erkennt. So lassen sich in ein und derselben App unterschiedliche Befehle ausführen.

Bei der Kamera-Anwendung kann man sich beispielsweise mit einem festeren Druck dazu entscheiden, ein Foto...

...aufzunehmen, ein Selfie zu machen oder ein Video zu drehen – die Foto-App selbst muss dafür nicht geöffnet werden. Nutzer sparen sich also einige Bedienschritte.

Bei der E-Mail-App kann man sich so im Posteingang beispielsweise eine Vorschau einer neuen E-Mail anzeigen lassen, ohne diese komplett öffnen zu müssen.

Nimmt man den Finger wieder vom Display weg, erscheint wieder der Posteingang. Tippt man die Nachricht kurz an, wird sie vollständig geöffnet.

Die Darstellungsqualität des bewährten Retina-Displays (1.334 x 750 Px) lässt keine Wünsche offen. Realistische Farben und hervorragende Kontrastwerte sorgen für tolle Eindrücke.

Der schnellere A9 Chip sorgt in Kombination mit den 2 GB RAM für eine tolle Performance. Apps starten im Nu, Spiele laufen flüssig und Internetseiten werden schnell aufgebaut.

Selbst wenn man stark in Artikel hineinzoomt, bleibt die Schrift glasklar lesbar. Egal ob im Quer-...

...oder im Hochformat. So macht das lesen am Smartphone Spaß.

Die 12 MP iSight-Kamera auf der Rückseite ist ihrem Vorgänger deutlich überlegen. Zur höheren Auflösung (iPhone 6: 8 MP) gesellen sich ein größerer Sensor, ein besserer Blitz sowie die Möglichkeit, Videos in 4K-Auflösung aufnehmen zu können.

Auch die 5MP-iSight-Kamera auf der Frontseite hinterlässt im Test einen tollen Eindruck. Die Redakteurinnen der Society-Redaktion waren vom iPhone 6s äußerst angetan.

Aufgenommene Fotos lassen sich bei iOS 9 schnell und einfach über alle gängigen Kanäle teilen.

Den Fingerabdrucksensor hat Apple ebenfalls verbessert. Touch ID 2 reagiert nun flotter und entsperrt das Gerät in Windeseile. Die erstmalige...

...Einrichtung nimmt aber etwas Zeit in Anspruch. Sobald die Prozedor (Finger auflegen, anheben, etc.) abgeschlossen ist, muss man sich damit aber glücklicherweise nicht mehr auseinandersetzen.

Bewährte iOS-Funktionen wie das Notification-Center sind natürlich auch beim neuen iPhone mit an Bord. Dieses wurde uns für den Test übrigens von T-Mobile...

...(inklusive LTE-SIM-Karte) zur Verfügung gestellt. In Wien ist das superschnelle Netz bereits flächendeckend verfügbar. Da das iPhone 6s den schnellsten LTE-Standard unterstützt, gehen Down- und Uploads deshalb extrem schnell von der Hand.

Diashow: Fotos vom Test der Apple Watch

Wir haben die Apple Watch Sport mit Alugehäuse und 38-Millimeter-Display getestet. Die Verarbeitung war dem hohen Preisniveau angemessen.

Bevor man loslegen kann, muss man die Smartwatch mit einem iPhone koppeln. Das funktioniert kinderleicht. Die ersten...

...Einstellungen werden über das Smartphone erledigt. Am Ende der Installation wählt...

...man noch, an welcher Hand man die Uhr tragen möchte. Danach geht es auch schon los.

Am Startbildschirm werden alle Anwendungen angezeigt. Diese kann man auch verschieben. Jene, die man auswählen möchte, wird größer dargestellt. Zu den...

...vorinstallierten Funktionen zählen u.a. der schön aufbereitete...

...Wetterbericht, oder....

...eine wirklich gelungene Fitness-App, die für fast alle Sportarten ein passendes Programm bietet.

Dank dem Pulsmesser auf der Rückseite ist man während des Trainings stets...

...über seinen aktuellen Zustand informiert. Die App zeigt auch an, wie gut man seine...

...selbstgesteckten (Tages-)Ziele bereits erreicht hat.

Im Einstellungsmenü kann man diverse Anpassungen vornehmen. So kann man beispielsweise einstellen,...

...dass man die Apple Watch mit den Worten "Hey Siri" aus dem Ruhezustand holt. Die Spracheingabe hat übrigens hervorragend geklappt.

Natürlich kann man auf der Smartwatch auch Nachrichten (SMS, E-Mail, iMessage, etc.) ansehen....

...und diese auch komplett öffnen und lesen.

Dank Direktzugriff auf die Kontakte kann man über die Apple Watch auch Anrufe starten. Über das Mikrofun und die Lautsprecher kann man Anrufe sogar direkt beantworten. Telefoniert wird jedoch über das iPhone.

Ein weiteres praktisches Feature ist die Fernauslöse-Funktion der iPhone-Kamera. Auf der Uhr sieht man, ob das gewünschte Motiv auch gut getroffen wird.

Informationen über die Weltzeit, oder...

...aktuelle Aktionkurse sind eher eine nette Spielerei.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Apple-Smartwatch ist die Krone, mit der man das Gerät auch bedienen kann. So kann man beispielsweise durch Listen scrollen oder in Fotos zoomen.

Die Rückseite dient nicht nur als Unterbringungsort der Sensoren, sondern...

...fungiert auch als Ladefläche. Dank Magneten legt man die Apple Watch einfach auf die mitgelieferte Ladestation und...

...schon hält das "Duo" bombenfest zusammen. Ein Vollladung dauert rund drei Stunden.

Dem Spieltrieb hat Apple ebenfalls Rechnung getragen. So stehen den Nutzern eine...

...ganze Reihe an Watch-Faces zur Wahl. Sogar für die...

...Mickey Mouse kann man sich entscheiden.

Darüber hinaus sind auch animierte Hintergründe wie dieser Schmetterling vorinstalliert. Im App Store stehen noch viele weitere Anzeigebilder zur Wahl.

VIDEO: iPhone 6s Verkaufsstart in Österreich

Video zum Thema: iPhone 6s Verkaufsstart in Österreich


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