iPhone-Apps wohl nur mehr als Abo

Einzelverkäufe vor dem Aus

iPhone-Apps wohl nur mehr als Abo

Für Apple sind die Einmalpreise offenbar nicht mehr lukrativ genug.

Erst Anfang Juli feierte der  App Store seinen 10. Geburtstag . Er zählt neben den iPhones zur großen  Cashcow  von  Apple . Dennoch scheinen dem US-Konzern die Einnahmen aus Einmalverkäufen von Anwendungen nicht mehr lukrativ genug zu sein. Deshalb soll das Geschäftsmodell offenbar komplett umgestellt werden.

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Abo-Modell

Wie Business Insider berichtet, soll sich Apple bereits mit wichtigen App-Entwicklern getroffen haben. Bei dem Zusammenkommen soll ihnen der Umstieg vom bisherigen Einzelverkauf auf Abo-Modelle schmackhaft gemacht worden sein. Laut Apple wäre ein erfolgreiches Geschäftsmodell nur mehr dann möglich, wenn der Kunde langfristig an die Software gebunden werde.

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Viele Entwickler bisher skeptisch

Die aktuellen Zahlen scheinen dem iPhone-Hersteller jedenfalls Recht zu geben. So machen die Einzelverkäufe von Apps im App Store nur mehr 15 Prozent des Umsatzes aus. Seit 2016 ermöglicht Apple den Entwicklern ihre Anwendungen im App Store auch über Abo-Modelle anzubieten. Doch obwohl der Konzern die dafür notwendigen Tools ständig weiterentwickelt, scheinen viele Entwickler noch skeptisch zu sein. Derzeit setzen nur rund 30.000 Apps auf Abos. Insgesamt sind aber Hunderte Millionen Anwendungen verfügbar.

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Finanzieller Anreiz

Sie sollen deshalb auch mit einem finanziellen Anreiz zum Umstieg animiert werden. Wer seine Apps über Abos und nicht per Einzelverkauf verkauft, muss ab dem zweiten Jahr nur mehr die Hälfte der Provision an Apple abtreten – statt 30 Prozent werden dann nur mehr 15 Prozent fällig.

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Fazit

Für Nutzer von iOS-Geräten (hauptsächlich iPhone und iPad) dürfte es in Zukunft immer schwieriger werden, Apps per Einmalbezahlung zu kaufen. Sie müssen sich langfristig wohl oder übel auf Abo-Modelle einstellen, die über die gesamte Laufzeit gerechnet, höhere Kosten verursachen werden. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die Kunden eine derart große Änderung annehmen werden. Wenn die Abo-Verkaufszahlen unter den Erwartungen bleiben, dürften viele Entwickler wieder auf das bewährte (Einzelkauf-)Modell zurückschwenken.

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