Bezahldienst von WhatsApp offiziell gestartet

Bezahlen und Geld an Kontakte senden

Bezahldienst von WhatsApp offiziell gestartet

Für die Nutzer gestaltet sich das Überweisen von Geld genauso einfach wie das Senden einer Nachricht.

Nachdem der Bezahldienst von  WhatsApp  in Brasilien kurz nach dessen Start  wieder verboten wurde , geht die Facebook-Tochter mit dem Service nun in einem anderen Land an den Start. Konkret handelt es sich dabei um Indien, wo WhatsApp seinen Bezahldienst schon  seit mehreren Jahren testet .
 
 

Bezahlen und Geld senden

So gesehen geht die neue Bezahlfunktion eigentlich mit großer Verzögerung an den Start. Doch nun habe die zuständige Aufsicht grünes Licht gegeben, teilte WhatsApp mit. Seit mehr als zwei Jahren betreibt der Messenger-Dienst in seinem größten Einzelmarkt mit mehr als 400 Millionen Nutzern bereits ein auf wenige Nutzer begrenztes Angebot. WhatsApp arbeitet mit mehreren indischen Banken zusammen. Zunächst werde der Bezahldienst auf 20 Millionen Anwender beschränkt sein, hieß es. Für sie gestaltet sich das Überweisen von Geld ab sofort genauso einfach wie das Senden einer WhatsApp-Nachricht. Die Nutzer können Geld an Familienmitglieder senden, eine Restaurantrechnung bezahlen oder die Rechnung beim Friseur begleichen.
 
 

Starke Konkurrenz

WhatsApp konkurriert in Indien mit seinem neuen Bezahldienst, der Echtzeit-Transaktionen mit über 140 unterstützten Banken ermöglicht, mit Angeboten von Google, PhoneP von Walmar und Paytm von Alibaba. Marktbeobachter rechnen damit, dass der digitale Bezahlmarkt sich bis 2023 auf einen Umfang von 135 Milliarden Dollar (114 Mrd. Euro) mehr als verdoppelt. Das Geschäft liegt dabei vor allem bei den in Indien den Einzelhandel dominierenden kleinen Geschäften. Und zu diesen dürfte Facebook dank seiner Beteiligung am Digitalarm des indischen Reliance-Konzerns guten Zugang haben, sagten Experten.
 
 

Start in weiteren Ländern geplant

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat schon mehrmals bekräftigt, dass er den Bezahldienst von WhatsApp, der nichts mit der geplanten Kryptowährung  Libra  zu tun hat, in vielen Ländern an den Start bringen.  möchte. Dafür benötigt es aber Kooperationen mit Banken und eine Zustimmung der Behörden. Deshalb kann sich die geplante Expansion noch über Jahre hinweg ziehen.
 
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