Durchklicken: 10 Fragen zum WhatsApp-Deal

Facebook kauft Messenger-Dienst

Was ändert sich für WhatsApp-Nutzer?

Zunächst dürfte alles beim Alten bleiben. Laut Facebook soll WhatsApp nämlich weiter als getrenntes Unternehmen geführt werden.

Wird WhatsApp jetzt teurer?

In den nächsten Wochen beziehungsweise Monaten ist mit keinen höheren Kosten zu rechnen. Langfristig könnte die jährliche Nutzungsgebühr aber angehoben werden.

Wird es bei WhatsApp nun doch Werbung geben?

Mark Zuckerberg versicherte bei der Bekanntgabe des Deals, dass WhatsApp werbefrei bleiben werde. Über kurz oder lang werden sich die (Gratis-)Nutzer aber wohl auf Werbeeinblendungen einstellen müssen.

Was ändert sich für die Facebook-Nutzer?

Für Facebook-Nutzer ändert sich nichts. Wer aber Facebook und WhatsApp nutzt, könnte in Zukunft von Synergieeffekten profitieren. Es ist gut möglich, dass die beiden Plattformen stärker miteinander verzahnt werden.

Was ändert sich für die WhatsApp-Mitarbeiter?

Da die beiden Unternehmen weitherhin getrennt voneinander arbeiten sollen, dürfte sich für die WhatsApp-Mitarbeiter vorerst nichts ändern.

Was bringt Facebook die Übernahme?

Facebook schwächelte zuletzt etwas bei den jungen Nutzern, die auf Dienste wie WhatsApp oder Snapchat umgestiegen sind. Mit der Übernahme holt sich das Netzwerk die jungen Nutzer zurück. Außerdem kommt Facebook so an zahlreiche weitere Daten wie beispielsweise die Telefonnummern der Nutzer.

Wieviele Nutzer hat WhatsApp?

Der Messenger hat mehr als 450 Millionen Nutzer, 70 Prozent davon schauen täglich vorbei.

Hat Facebook schon einmal einen ähnlichen Deal gemacht?

Ja, Facebook hat bereits die Foto- bzw. Video-App Instagram übernommen. Hier gibt es mittlerweile Werbung, obwohl das bei der Übernahme ebenfalls ausgeschlossen wurde.

Wie viel hat Facebook für WhatsApp bezahlt?

Facebook legt dafür enorme 16 Milliarden Dollar (11,65 Milliarden Euro) in bar und eigenen Aktien auf den Tisch.

Kann sich der Deak jemals rechnen?

Das ist schwer zu sagen. Die Investition ist jedenfalls immens. Und wenn WhatsApp in Zukunft doch teurer werden sollte, ist die Gefahr gegeben, dass viele Nutzer dem Dienst den Rücken kehren und auf eine neue Alternative umsteigen.

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