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EU will Chipproduktion mit Milliardenbeträgen fördern

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Die EU-Kommission will der Chipbranche mit Milliardenbeträgen unter die Arme greifen.  

Zur Wiederbelebung der Halbleiter-Aktivitäten in Europa sollen staatliche wie auch private Investitionen herangezogen werden, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen neben bereits geplanten Investitionen im Ausmaß von 30 Mrd. Euro bis 2030 zusätzliche 15 Mrd. Euro aufgebracht werden.

Die "European Chips Act" genannte Initiative soll den Marktanteil der Europäischen Union an der weltweiten Produktion bis 2030 auf ein Fünftel verdoppeln, um Europas Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandskraft zu erhöhen.

Aktuell leiden vor allem Autohersteller und Elektronikkonzerne unter der andauernden Chipknappheit. Konkret sieht der "European Chips Act" vor, dass es Staaten erleichtert wird, Werke zu fördern, die innovative Produkte herstellen. Die öffentlichen Subventionen sollen private Investitionen anlocken. Chipkonzerne wie Intel, TSMC und GlobalWafers suchen bereits nach Standorten in Europa für künftige Chipfabriken. Deutschland macht sich große Hoffnungen auf Zuschläge.
 

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