Facebook testet bezahlte Nachrichten

Neue Einnahmequelle

Facebook testet bezahlte Nachrichten

Botschaften an Nicht-Freunde landen für einen Dollar im Haupt-Postfach.

Bei der Entwicklung von neuen Einnahmequellen schreckt Facebook offenbar vor kaum etwas zurück - siehe Video-Werbung , hervorheben von Beiträgen gegen Gebühr , zielgenaue Werbeschaltungen , etc. Jetzt plant das größte Soziale Netzwerk der Welt seine Nutzer bezahlen zu lassen, wenn diese Nachrichten an Nicht-(Facebook)-Freunde schicken und diese dennoch prominent erscheinen sollen.

Testphase läuft bereits
Wenn man aktuell einem Facebook-Mitglied, das sich nicht auf der Freundesliste befindet, eine persönliche Nachricht schickt, landet diese im "Sonstiges"-Ordner des Posteingangs. Dort kann sie leicht übersehen oder ignoriert werden. Gegen eine Gebühr von einem Dollar sorgt Facebook dafür, dass die Nachrichten direkt im Postfach landen. In den USA ist die neue Funktion laut dem Wall Street Journal bei einigen Mitgliedern bereits freigeschaltet. Es handele sich nur um einen eingeschränkten Probelauf, betonte das Netzwerk in einem Blogeintrag. Die Zahl solcher Nachrichten ist auf eine pro Woche reduziert. Stößt die Neuerung dort auf Interesse oder Gefallen, wird sie weltweit eingeführt.

Nicht für Firmen-Seiten
Um eine Spam-Mail-Lawine von Firmen-Seiten zu verhindern, können Marken-Seiten die neue Möglichkeit nicht verwenden.

Hängt mit Datenschutz zusammen
Mit neuen Datenschutz-Regeln schaffte Facebook die Möglichkeit ab, konkret festzulegen, welche Nutzer einen anschreiben können. Stattdessen gibt es neue Filter. So können Nutzer einstellten, ob direkt im Postfach Nachrichten nur von ihren Freunden oder auch von Freunden der Freunde landen. Nachrichten von Unbekannten werden von Facebook normalerweise automatisch in den "Sonstiges"-Ordner einsortiert.
 

Diashow: Fotos aus dem neuen Facebook-Hauptquartier

Vor dem neuen Hauptquartier zeigt ein überdimensionaler "Gefällt mir-Button" wer hier angesiedelt ist.

Innen sieht man gleich, dass um Mark Zuckerberg ein regelrechter Personenkult herrscht - der Chef ist allgegenwärtig.

Dieser Automat gibt keinen Kaffee oder Snack aus. Hier können sich die Mitarbeiter Computer-Zubehör wie eine neue Maus oder Tastatur holen.

Gemütliche Ecken dienen zur Erholung.

Für schwierige Aufgaben steht immer ein Superman-Kostüm bereit.

Das bekannte Logo zieht sich in unterschiedlichsten Formen und Farben durch das gesamte Gebäude.

So sieht für viele der Arbeitsalltag aus.

Kunst spielt eine große Rolle. Das wird anhand...

...dieses Graffiti besonders gut sichtbar.

Faschings-Deko sorgt für gute Stimmung.

Auf dieser Wand können die Mitarbeiter...

...ihre Kreativität zum Ausdruck bringen.

So bleiben die Mitarbeiter stets auf dem Laufendem.

Ein Blick in eine der Kantinen.

Die Empfangshalle ist modern eingerichtet und Licht durchflutet.

Ob sich hinter dieser Tür tatsächlich die eigene "Hacker-Abteilung" befindet?

Insgesamt hat Facebook mehrere Tausend Mitarbeiter.



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