Facebook wird zur Sexbörse

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Facebook wird zur Sexbörse

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Eine Smartphone-App soll aus Facebook die größte Sex-Börse der Welt machen. Über 30.000 User sind bereits dabei. Daten-schützer schlagen Alarm.

Sie wollen Facebook (1,056 Milliarden Nutzer weltweit) zur größten Sex-Börse der Welt machen. Mit Bang Your Friends haben drei junge Kalifornier eine App entwickelt, die aus
Facebook-Freunden Sex-Partner machen soll. Und so funktioniert es:

- Im Facebook-App-Store kann in wenigen Sekunden die Applikation kostenlos heruntergeladen werden.
- In seiner eigenen Facebook-Liste markiert man jene Freunde, mit denen man gerne Sex hätte. Die Auswahl bleibt anonym.
- Erst wenn ein markierter Freund ebenfalls die App installiert und dasselbe Interesse teilt, geht an beide eine Mail raus. Was danach passiert, bleibt den beiden selbst überlassen.

In nur einer Woche haben sich 30.000 Nutzer angemeldet. Und jede Minute kommen fünf weitere hinzu! Den riesigen Erfolg ihrer Erfindung erklären sich die drei Programmierer, die anonym bleiben wollen, so: „Wir geben den Menschen mit unserer App die Möglichkeit Sex zu haben, ohne das Risiko der Zurückweisung. Wir sind sicher: Für jeden gibt es einen Partner da draußen.“


Familien-Mitglieder bei der Sex-Suche „ertappt“

Aber nicht alle sind von der neuen App so begeistert wie ihre Erfinder. Stattdessen hagelt es teils heftige Kritik. Ein Grund: Kinder werden nicht ausreichend geschützt. Ohne Probleme können sich nämlich auch unter 18-Jährige bei Bang Your Friends anmelden. Ein Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien (siehe auch Interview rechts).
Ein weiteres Problem: Wer sich anmeldet, bekommt automatisch angezeigt, welcher Freund die App ebenfalls nutzt. Möglich also, dass man Familienmitglieder oder sogar den eigenen Partner bei der Suche nach fremden Sex „erwischt“. Die Entwickler wollen die Mängel so schnell wie möglich beheben.

 

Fotos aus dem neuen Facebook-Hauptquartier

Vor dem neuen Hauptquartier zeigt ein überdimensionaler "Gefällt mir-Button" wer hier angesiedelt ist.

Innen sieht man gleich, dass um Mark Zuckerberg ein regelrechter Personenkult herrscht - der Chef ist allgegenwärtig.

Dieser Automat gibt keinen Kaffee oder Snack aus. Hier können sich die Mitarbeiter Computer-Zubehör wie eine neue Maus oder Tastatur holen.

Gemütliche Ecken dienen zur Erholung.

Für schwierige Aufgaben steht immer ein Superman-Kostüm bereit.

Das bekannte Logo zieht sich in unterschiedlichsten Formen und Farben durch das gesamte Gebäude.

So sieht für viele der Arbeitsalltag aus.

Kunst spielt eine große Rolle. Das wird anhand...

...dieses Graffiti besonders gut sichtbar.

Faschings-Deko sorgt für gute Stimmung.

Auf dieser Wand können die Mitarbeiter...

...ihre Kreativität zum Ausdruck bringen.

So bleiben die Mitarbeiter stets auf dem Laufendem.

Ein Blick in eine der Kantinen.

Die Empfangshalle ist modern eingerichtet und Licht durchflutet.

Ob sich hinter dieser Tür tatsächlich die eigene "Hacker-Abteilung" befindet?

Insgesamt hat Facebook mehrere Tausend Mitarbeiter.

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