Corona Dunkelziffer-Studie: Mehr als 200.000 Österreicher infiziert

Durchbruch bei Kampf gegen Pandemie?

Geniale App soll Corona-Tests ersetzen

Neue Anwendung als heißes Eisen im Kampf gegen die Pandemie - erkennt das Virus per KI.

Viele Experten sind der Meinung, dass Schnelltests eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie sind. Und hier könnte nun ein entscheidender Durchbruch gelungen sein. Forscher des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben nämlich eine App entwickelt, die eine Covid-19-Infektion auf ganz einfache Art und Weise feststellen können soll.

Corona-Erkennung am Hustengeräusch

Konkret soll die mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattete Smartphone-Anwendung mit Corona infizierte Personen am Klang ihres Hustens erkennen. Die Datenbank der Pre-Screening-App wurde dabei mit Tausenden Husten-Geräuschen von infizierten und gesunden Personen „gefüttert“. Laut dem federführenden Wissenschaftler Juan Brian Subirana sei die Analyse-Software äußerste zuverlässig. Wenn jeder die App nutze, könne sie die Ausbreitung von Covid 19 massiv eindämmen, so Subirana. Die Menschen müssten den Husten-Test lediglich anwenden, bevor sie in ein Restaurant, in die Schule oder ihren Arbeitsplatz gehen.

© MIT
Geniale App soll Corona-Tests ersetzen
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App soll Corona-Infektion dank KI am Hustengeräusch erkennen.

Veränderung bei Stimmbändern

Die Analyse von Krankheiten per Hustengeräusch ist nicht neu. Bereits vor der Coronakrise gab es diesbezüglich Versuche und Analysen. So wurde diese Methode am MIT bereits für die Früherkennung von Asthma oder Lungenentzündungen eingesetzt. Nun wurden diese Erkenntnisse dazu verwendet, um den Hustentest per Software-Analyse bei Covid-19 anzuwenden. Das Virus hat nämlich auch Auswirkungen auf die Stimmbänder. Konkret kommt es zu einem neuromuskulären Abbau, der sich  beim Hustengeräusch bemerkbar macht.

Kostenlose Pre-Screening-App

Die Forscher sind von ihrem KI-Tool überzeugt. In den Tests habe die App 98,5 Prozent der Infizierten richtig erkannt. Die Zuverlässigkeit ist also deutlich höher, als jener bei Antigen-Schnelltests (75 %), deren Auswertung aber nach wie vor deutlich länger dauert. Deshalb soll die App auch so schnell wie möglich eine Zulassung bekommen. Das MIT arbeitet dafür mit der japanischen Takeda Pharmaceutical Company sowie mehreren Krankenhäusern rund um den Globus zusammen. Ziel ist die Entwicklung einer kostenlosen und zuverlässigen Pre-Screening-App, die Corona am Hustengeräuch erkennt. Sollte die Anwendung so gut funktionieren wie versprochen, könnte sie tatsächlich dabei helfen, die Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Was endlich einmal eine gute Nachricht in Sachen Coronavirus wäre.

>>>Nachlesen:  Corona-Apps funktionieren nun EU-weit

Externer Link

MIT-Beitrag zur Covid-19-Erkennungs-App



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