Google kontert "Gefällt mir"-Button

Ähnlich wie Facebook

Google kontert "Gefällt mir"-Button

Nutzer können mit einem Klick nützliche Suchergebnisse weiterempfehlen.

Der Kampf zwischen den beiden Internet-Riesen Google und Facebook geht in die nächste Runde. Dieses Mal kontert der Suchmaschinen-Weltmarktführer dem Facebook "Gefällt mir"-Button, der bereits auf nahezu allen großen Webseiten der Welt zu finden ist. Mit dem neuen Dienst "Google +1", der nun inklusive des dazu gehörenden Button "+1" (siehe Bild oben) offiziell vorgestellt wurde, sollen die Nutzer in Zukunft Suchergebnisse ganz einfach bewerten und weiterempfehlen können.

© Google

Bild: (c) Google

Google-Konto ist Voraussetzung
Alle User, die ein öffentliches Google -Konto haben, können den neuen Button in Zukunft verwenden. Der neue Knopf wird auf der Suchseite neben den Ergebnis-Links automatisch eingeblendet. Wenn der Nutzer darauf drückt, teilt er seinen Kontakten mit, dass ihm der Suchlink gefällt und er diesen weiterempfehlen kann. Daraus soll sich in kurzer Zeit ein Vorteil für alle User bieten, da sie bereits im Voraus sehen können, ob der Link des Suchergebnis brauchbar ist, oder eher vernachlässigt werden kann.

Auswirkungen auf die Suchergebnisse
Mittelfristig ändert sich durch den neuen Dienst auch der Suchlogarithmus der Google-Suchmaschine. Denn dort fließen in Zukunft diese Empfehlungen ein. Jene Ergebnis-Links, die von den Nutzern am öftesten durch einen Klick auf den Button empfohlen werden, tauchen in der Ergebnisliste weiter oben auf.

Auch bei Google Ads
Des Weiteren wird der Button auch bei den Google Ads eingeblendet. Bei diesen handelt es sich um bezahlte Werbeeinschaltungen. Da diese Links ebenfalls in der Suchliste auftauchen, können auch sie weiterempfohlen werden. Deshalb sollten sich die Nutzer hierbei besonders gut überlegen, ob sie den Link tatsächlich weiterempfehlen wollen.

Starttermin
Der neue Dienst befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Derzeit ist er nur für einige User aus den USA freigeschaltet. Im Laufe des Jahres soll er dann aber weltweit zum Einsatz kommen.

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