Huawei-Handys doch ohne Android, WhatsApp & Co.

US-Sanktionen bleiben

Huawei-Handys doch ohne Android, WhatsApp & Co.

Maßnahmen gegen den chinesischen Tech-Riesen offenbar weiter in Kraft.

Nun scheint die Verwirrung perfekt:  Huawei  bleibt offenbar auch nach dem jüngsten Treffen der Präsidenten aus den USA und China, Donald Trump und Xi Jinping, auf der schwarzen Liste der Amerikaner. Das geht aus einer E-Mail des US-Handelsministeriums an untere Behörden hervor, die Reuters einsehen konnte. Trump und Xi hatten sich während des G-20-Gipfels in Japan auf  eine Feuerpause im Handelsstreit geeinigt .

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"Komplizierte Frage"

Äußerungen Trumps hatten Unsicherheiten aufkommen lassen, ob die Maßnahmen gegen Huawei noch in Kraft seien. Der chinesische IT-Riese bleibe eine komplizierte Frage, die vermutlich erst ganz am Ende gelöst werde, hatte der US-Präsident gesagt. US-Firmen sollten weiter Komponenten an Huawei verkaufen können, sofern es keine Sicherheitsbedenken gebe. Die Unsicherheit der Smartphone-Besitzer und Kaufinteressenten geht also weiter.

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Android-Gegner und kein WhatsApp & Co.

Sollten die Sanktionen bleiben, darf Huawei ab 20. August keine Handys mehr verkaufen, auf den Android installiert ist. Deshalb arbeitet der Konzern bereits mit Hochdruck am eigenen Betriebssystem  Ark OS  (Codename: "Hongmeng"). Facebook hat Huawei die Vorinstallation seiner Apps (inkl. WhatsApp, Instagram und Messenger) bereits  verboten . Weiter US-Anwendungen wie Skype, Snapchat oder Twitter könnten folgen. 17 aktuelle Smartphones sollen aber auch trotz Sanktionen ein  Update auf Android 10 "Q"  bekommen. Am Zugang zu Google-Diensten wie dem Play Store oder beliebten Apps soll sich bei allen bereits verkauften Geräten nichts ändern. 

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Huawei will an Android festhalten

Huawei will aber trotz der drohenden Handelssanktionen weiter auf Googles mobiles Betriebssystem setzen. Das erklärte Westeuropa-Chef Walter Ji bei der Vorstellung des neuen Mate20 X 5G am Dienstag in Berlin. Huawei plane für seine zukünftigen Modelle weiter mit dem Smartphone-Betriebssystem Android, betonte Ji. Wenn dies allerdings nicht mehr möglich sei, wolle man auf eigene Technologien zurückgreifen.

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