Lenovo setzt auf Gaming und VR

Ende des Windows-Absatzbooms

Lenovo setzt auf Gaming und VR

Weltgrößter PC-Hersteller sorgt für den drohenden Rückgang bei Windows-Rechnern vor.

Lenovo  bereitet sich auf ein baldiges Ende des jüngsten Branchenbooms durch den Umstieg auf das Betriebssystem  Windows 10  vor. Unter anderem setzt der weltgrößte PC-Hersteller, zu dem auch die in Österreich populäre Marke Medion (wird auch von Hofer vertrieben) gehört, verstärkt auf Computer für Gamer sowie das Geschäft mit Monitoren und virtueller Realität.

Der lange schwächelnde PC-Markt erlebte in den vergangenen Monaten  einen Schub , weil Microsoft im Jänner die Unterstützung für das betagte Betriebssystem  Windows 7 auslaufen ließ . Viele Unternehmen - und auch Verbraucher - kauften sich beim Umstieg auf das neuere Windows 10 gleich einen neuen Computer.

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Neuer Umsatzrekord

Im vergangenen Quartal stieg der weltweite PC-Absatz dadurch nach Berechnungen der Analysefirma IDC um 4,8 Prozent auf knapp 72 Millionen Geräte. Lenovo profitierte von der Nachfrage mit einem überdurchschnittlichen Plus von 6,5 Prozent, zuletzt kam rund jeder Vierte weltweit verkaufte PC von dem Konzern.

Der Lenovo-Umsatz erreichte im Ende Dezember abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal den Rekordwert von 14,1 Mrd. Dollar (13,1 Mrd. Euro) - auch wenn es nur ein minimaler Anstieg im Vergleich zu den 14 Mrd. Dollar ein Jahr zuvor war. Der Quartalsgewinn stieg um 11 Prozent auf 258 Mio. Dollar, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

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Engpässe wegen Coronavirus

Wie andere Technologieunternehmen rechnet Lenovo für die nächsten Wochen mit Engpässen durch den Coronavirus-Ausbruch in China - hofft allerdings, die Produktion dank eigener Fertigung schnell wieder in Gang bringen zu können.

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