Die neue Sony SmartWatch2 im Test

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Die neue Sony SmartWatch2 im Test

Wir zeigen Ihnen, was die Smartphone-Uhr wirklich kann.

Wie berichtet, ist die zweite Generation von Sonys SmartWatch seit wenigen Tagen in Österreich erhältlich . Marktforscher sagen solchen Geräten, die unter dem Begriff "Wearables" (tragbare Geräte mit Internetanbindung) zusammengefasst werden, ein großes Potenzial voraus. Kein Wunder, dass immer mehr Hersteller in dieses Segment drängen. Wir haben uns die SmartWatch2 (SW2) nun einmal genauer angesehen und zeigen, für wem sich ein Kauf lohnt.

Erster Eindruck
Nach dem Auspacken gefällt die Uhr erst einmal mit ihrem schlichten Design. Zudem ist sie sehr kompakt und leicht und fühlt sich somit an wie einer herkömmliche Armbanduhr. Bei Samsungs Galaxy Gear ist das nicht der Fall. Hier sorgen die aufwendigere Technik (Mikrofone, Kamera, etc.) für einen etwas klobigen und unhandlichen Eindruck. Insgesamt wirkt die SW2 gut verarbeitet und sieht edel aus. Letzteres ist zwar Geschmackssache, aber im Freundeskreis des Testers und bei dessen Arbeitskollegen kam das Design der Uhr hervorragend an. Das dargestellte Uhrzeit-Interface kann an den persönlichen Geschmack angepasst werden. Hier stehen moderne aber auch klassische Vorlagen zur Verfügung.

Diashow: Fotos vom Test der Sony SmartWatch2

Die SmartWatch 2 wirkt sehr schlicht und elegant.

Die Verbindung mit einem kompatiblen Smartphone...

...funktioniet kinderleicht.

Im Play Store gibt es eine ganze Reihe Apps.

Auf der SW2 können u.s. SMS gelesen werden.

Hier ist der SMS-Verlauf zu sehen.

Eine Liste mit entgangenen Anrufen ist ebenalls sehr praktisch. Genau wie...

...die Fernbedienungsfunktion für den Musik-Player. Um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Einstellungs-Menü kann man sich unter anderem für eines von mehreren Uhren-Interfaces entscheiden.

Die klassische Variante in hell,..

..in dunkel...

...oder im modernen Digital-Stil.

Einfache Kopplung
Dreh- und Angelpunkt der SW2 ist natürlich das 4 Zentimeter kleine Touch-Display, dessen Auflösung (220 x 176 Pixel) zwar etwas mäßig aber im Alltag völlig ausreichend ausfällt. Bei der ersten Verwendung muss die Uhr an ein Smartphone gekoppelt werden. Das funktioniert über Bluetooth oder NFC und ist im Nu erledigt. Zumindest war das bei uns so. Wir haben die Uhr in Kombination mit einem Xperia Z Ultra und einem Xperia Z1 getestet. Die SW2 arbeitet aber mit allen Android-Smartphones (ab Version 4.0 "Ice Cream Sandwich") zusammen. Einmal verbunden, bleibt nur noch die Aufgabe diverse Apps herunterzuladen. Das wird über das Smartphone erledigt. Im Google Play Store gibt es bereits eine ganze Reihe an kompatiblen Anwendungen. Insgesamt gibt es 40 vollständig optimierte Apps. Hinzu kommen weitere 300 Anwendungen, da die SW 2 mit ihrer Vorgängerin rückwärtskompatibel ist.

Funktionen
Sind die Mini-Programme installiert, wird die Uhr ihrem Anspruch, den Nutzer jederzeit und überall auf dem neuesten Stand zu halten, voll gerecht. Sony hat sich von Haus aus darauf beschränkt, dass die Uhr quasi ein zweiter Smartphone-Bildschirm ist. Ohne Zusatzgerät (Bluetooth-Headset, Smartphone) kann man mit ihr nicht telefonieren. Sie besitzt nämlich weder Mikrofon noch Lautsprecher. Der Nutzer kann aber Anrufe entgegennehmen oder aber auch Personen aus der Kontaktliste anrufen. Zum Sprechen selbst muss man dann aber das Smartphone verwenden. Praktischer sind Funktionen wie der SMS- oder E-Mail-Client. User können neue E-Mails oder SMS direkt auf der SW2 lesen, ohne dafür das Handy aus der Tasche nehmen zu müssen. Dies hat sich beim Test vor allem während der Autofahrt als wirklich nützlich erwiesen. Auch Facebook-News und Co. werden auf dem Bildschirm angezeigt. Gleiches gilt auch für verpasste Anrufe. Apropos Anruf oder SMS: Wird man als Träger der Uhr angerufen oder bekommt eine Mitteilung, fängt sie dezent aber wahrnehmbar zu vibrieren an. Und am Display wird sofort der Anrufer bez. Verfasser der Botschaft angezeigt.

Zu den weiteren praktischen Features zählt etwa die "Fernsteuerung" des Musikplayers. Man kann die komplette Song-Bibliothek des Smartphones über die SW2 bedienen. Weiteres Highlight: Fotos die mit dem Smartphone gemacht werden, können in Sekundenbruchteilen auch auf der SmartWatch 2 angesehen werden. Diese Funktion macht im Freundeskreis ziemlich was her. Mithilfe der Smart-Kamera-App können User sogar aus der Ferne ein Foto von ihrer SmartWatch aus aufnehmen. Weiters können auch Apps wie Landkarten (zur Routenführung), Kalenderfunktion oder die heimische Fitness-Anwendung Runtastic auf der SW2 verwendet werden.

Im zweiwöchigen Test hielt der Akku immer ca. vier Tage durch. Das hängt aber auch stark von der Nutzung ab.

Fazit
Ganz erschließt sich der Sinn von aktuell erhältlichen Smartwatchs nicht. Ohne angebundenes Smartphone sind sie quasi nutzlos bzw. bieten keinerlei Vorteile gegenüber anderen Armbanduhren. Für was braucht man dann ein solches Gadget, wenn man das Smartphone ohnehin mit haben muss? Das ist sicher eine berechtigte Frage. Doch wer "hip" sein und sich im Freundeskreis abheben will, greift gerne zu neuen Produkten. Darüber hinaus bietet die Uhr auch einige handfeste Vorteile - vor allem dann, wenn man das Smartphone dank der SmartWatch2 nicht aus der Tasche nehmen muss. Da die SW2 von Sony darüber hinaus noch gut aussieht, mit zahlreichen Apps zusammenarbeitet, mit vielen Smartphones kompatibel ist und preislich nicht über das Ziel hinausschießt, hat sie durchaus eine Chance auf einen Erfolg. Wer ohnehin eine neue Armbanduhr braucht, Technik-Spielereien mag, ein aktuelles Android-Smartphone besitzt und  nicht ganz zu viel Geld ausgeben will, für den ist die SW2 eine gute Alternative. Natürlich bietet sie sich aufgrund ihres Neuheiten-Faktors auch als Weihnachtsgeschenk an.

Preis
Mit rostfreiem Stahl-Armband in schwarz ist die SW2 für 199 Euro (UVP) erhältlich. Mit Silikon-Armband (in schwarz) kostet sie 179 Euro (UVP). Die Silikon-Armbänder in gelb, türkis, purple oder pink sind für 19 Euro zu haben und erlauben einen individuellen Gestaltungsspielraum. Zum Vergleich: Die Samsung Galaxy Gear kann zwar um einiges mehr, ist aber derzeit nur mit einem Gerät kompatibel (in Kürze kommen einige weitere Samsung-Geräte hinzu) und kostet mindestens 299 Euro.

Fotos vom Test des Xperia Ultra Z

Diashow: Fotos vom Sony Xperia Z Ultra

Nach dem Auspacken fällt sofort auf, dass das Xperia Z Ultra mit einer Länge von 179 und einer Breite von 92 Millimetern deutlich größer ist als herkömmliche Smartphones.

Im Vergleich mit einem 4,8-Zoll-Smartphone wird der Größenunterschied besonders deutlich.

Die Verarbeitung und die Materialien sind jedenfalls über jeden Zweifel erhaben. Die weiße Version wirkt besonders edel.

Die Rückseite besteht aus stoßfestem Glas. Angesichts der gelungen Optik würde man nicht vermuten, dass das Xperia Z Ultra nach der strengen IP55/IP5-Norm zertifiziert ist.

Auch wenn das Xperia Z Ultra mehrere Glanzpunkte bietet, sein Display ist das absolute Highlight.

Bilder, Videos und Schriftzeichen werden gestochen scharf angezeigt. Am beeindruckendsten ist es, wenn man einen Kino-Trailer oder ein Musik-Video in Top-Qualität abspielt.

Das Xperia Z Ultra wird mit der Android-Version 4.2 "Jelly Bean" ausgeliefert. Wie bei anderen Testgeräten des Herstellers, zeigte sich...

...das Google-Betriebssystem im Zusammenspiel mit Sonys eigener Nutzeroberfläche als gutes Team.

Das Verfassen von Mails, Texten oder SMS ist mit dem Phablet eine wahre Freude. Wird die virtuelle Tastatur im Querformat verwendet, funktioniert die Eingabe ähnlich flott wie am PC.

Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera mit dem Exmor RS-Sensor und HDR (für Videos und Fotos) verbaut.

Der User wird von Funktionen wie Autofokus, Gesichts- bzw. Lächelerkennung, HDR-Modus oder 3D-Schwenkpanorama unterstützt.

Aufgrund seines 6,4-Zoll großen FullHD-Displays (1920 x 1080 Px, 342 ppi) kann man das Gerät schon als Phablet (Mischung aus Smartphone und Tablet) bezeichnen.

Dank der X-Reality Technik sollen Farben äußerst realistisch dargestellt werden.

Laut Sony ist das Xperia Z Ultra auch das dünnste FullHD-Smartphone der Welt. Es ist nur 6,5 Millimeter dick.

Das Xperia Z Ultra ist in den Farben Schwarz, Weiß oder Lila erhältlich. Die UVP liegt bei 649 Euro.

Fotos von der Galaxy Gear

Diashow: Fotos von der Samsung Galaxy Gear

Die Galaxy Gear setzt auf ein Edelstahl-Gehäuse, ist 36,8 x 56,6 x 11,1 Millimeter groß und bringt 73,8 Gramm auf die Waage.

Samsung stattet die Uhr mit einem 1,63 Zoll (4,1 cm) großen Touchscreen (Super AMOLED-Technologie) aus, der eine Auflösung von 320 x 320 Px bietet.

Als Antrieb kommt ein 800 MHz-Prozessor zum Einsatz. Weiters gibt es 512 MB RAM und einen 4 GB großen internen Speicher.

Im Armband ist eine 1,9 MP-Kamera integriert, mit der auch HD-Videos (720p) aufgezeichnet werden können.

Mit der Kamera können User immer und überall Aufnahmen machen und diese direkt über die Uhr auf ihren sozialen Netzwerken teilen.

Damit auch eine Individualisierung gewährleistet ist, bietet Samsung die Smartwatch mit sechs verschieden farbigen Armbändern an.

Die Menüstruktur und die kompatiblen Apps wurden an den kleinen Bildschirm angepasst.



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