Ultradünne 4K-HDR-TVs sind die CES-Stars

Hightech-Fernseher

Ultradünne 4K-HDR-TVs sind die CES-Stars

Diesen modernen OLED-Geräten gehört ohne Frage die Zukunft.

Nachdem die Preise von 4K- bzw. UHD-Fernsehern (vierfache FullHD-Auflösung) in den letzten Monaten regelrecht gepurzelt sind (mittlerweile gibt es solche Geräte für 600 Euro) und sich der Standard mehr und mehr durchsetzt, arbeiten die Hersteller nun bereits daran, die dargestellten Bilder bei gleichbleibender Auflösung noch schärfer und realistischer zu gestalten. Ein Ausrufezeichen setzt dabei der Elektronikriese und ausgewiesene Fernseher-Spezialist LG. Dieser stellt auf der Elektronik-Messe CES 2016 in Las Vegas (6. bis 9. Jänner) nicht nur sein beeindruckendes, aufrollbares 18-Zoll-Display vor, sondern zeigt auch seine neuesten 4K OLED TV-Topmodelle, die sogar HDR-fähig sind. An der Spitze stehen dabei die neuen Signature OLED TV G6-Modelle mit 77/65 Zoll (195/165 cm) und die E6-Modelle mit 65/55 Zoll (165/139 cm), die auch gleich zu echten Stars der Messe wurden. Das gesamte OLED TV Line-up von LG für 2016 umfasst acht Fernseher.

Ultradünne Hingucker mit HDR
Die Modelle G6 und E6 verfügen über extrem dünne 2,57-mm-OLED-Panele mit durchscheinenden Glasrückseiten und nach vorne gerichtetem Soundbar-Lautsprechersystem. Mit diesem Design werden die Geräte zum absoluten Hingucker – egal in welchem Raum sie stehen oder hängen. Technisches Highlight ist die Unterstützung der gängigen HDR-Formate. Laut Experten kommt HDR bei OLED TV-Geräten besonders gut zur Geltung, da die Funktionen durch die OLED Pixel Dimming-Technologie aufgewertet werden. Im Gegensatz zu LCD-Displays, bei denen die LED-Hintergrundbeleuchtung ganze Bildschirmbereiche dimmt, kann bei einem OLED-Panel jedes Pixel einzeln ein- und ausgeschaltet werden. Hierdurch können OLED TV-Geräte gestochen scharfe und brillante Farben sowie detaillierte Schattierungen darstellen, auch wenn sich helle Objekte direkt neben tiefdunklen Bereichen befinden. OLED-Fernseher sind also bestens geeignet um die extrem detailgetreuen HDR-Inhalte darzustellen.

© LG
LG Modelle E6 (links) und G6 (rechts)

Integrierter Top-Sound
LG stattet die Top-Modelle G6 und E6 zudem mit einem nach vorne gerichteten Soundbar-Lautsprechersystem aus, das in Zusammenarbeit mit dem High-End-Audio-Spezialisten Harman/Kardon entwickelt wurde. Da die Lautsprecher nach vorne abstrahlen (und nicht nach unten wie bei vielen anderen dünnen TV-Geräten), sollen die Zuschauer eine saubere Audiowiedergabe ohne Verzerrungen und Reflexionen hören. Die Leistung des Soundbar-Systems wird noch durch zusätzliche Woofer unterstützt.

webOS für Smart-TV-Dienste
Die in Las Vegas vorgestellte OLED TV-Palette wird mit der neuesten webOS-Version ausgeliefert. Laut LG bietet webOS 3.0 eine deutlich verbesserte Nutzeroberfläche, weshalb die zahlreichen Smart-TV-Anwendungen deutlich einfacher bedient werden können sollen. Darüber hinaus wurden bei der Software auch Features wie mobile Konnektivität, Remote-Funktionen und erweiterte Content-Optionen verbessert.

Verfügbarkeit
Laut LG soll der weltweite Rollout des brandneuen OLED Line-Ups bereits im März 2016 beginnen. Preise ließ sich der Hersteller aber noch nicht entlocken.

>>>Nachlesen: Aufrollbares 18-Zoll-Display vorgestellt

>>>Nachlesen: LG greift mit neuen Top-TVs an

Diashow: Die Highlights der CES 2016

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Dieser Wecker weckt nicht mit Tönen, sondern mit Düften. Von Kaffee bis Eier mit Speck sind alle Geschmacksrichtungen mit dabei.

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Ein weiterer schlauer Wecker überwacht ständig die Verkehrsmeldungen. Gibt es einen Stau, klingelt er früher.

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3D-Drucker kommen tatsächlich im Privatmarkt an. Dieses Modell kostet nur rund 250 Euro.

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Mit diesem Stift kann man dreidimensionale "Bilder" zeichnen.

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Hinter diesem Headset verbirgt sich ein Heimkinosystem inklusive Surround-Sound.

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Wie bei der "Moser-Methode": Dieser Laserbügel verspricht, dass auf Glatzen wieder Haare wachsen.

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Virtual-Reality-Brillen stehen auf der CES hoch im Kurs. Hier ist Sonys PlayStation VR zu sehen.

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Dieses Gerät zeigt in Kombination mit einer App die Luftqualtität in Echtzeit an.

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Mit diesen smarten Leuchten soll die Beleuchtung stets an die Gemütslage des Besitzers angepasst werden.

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Praktisch: Mit diesem kompakten GPS-Tracker gehören verlegte Schlüssel und Co. der Vergangenheit an.

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Actioncams gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch diese nimmt sogar 360-Grad-Videos auf.

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Hier ist eine der ersten Outdoor-Smartwatches der Welt zu sehen. Wir finden, dass das Design durchaus gelungen ist.

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Run Rockets (oben) und digitale Ski-Sensoren können an den Schuhen oder dem Ski befestigt werden, und helfen dem Skifahrer seine Technik zu verbessern.

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Oakey bringt mit der Radar Pace eine smarte Brille für Sportler in den Handel. Sie zeigt dem Träger Infos wie Distanz, Kalorien oder Streckenführung an.

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Dieser wasserfeste Bluetooth-Lautsprecher kann sogar unter Wasser eingesetzt werden.

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Smarte Schuhe hat man bisher auch noch nicht so oft gesehen. Diese verfügen u.a. über einen Schrittzähler und einem Akku und schicken die Daten per App aufs Smartphone.

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Panasonic stellt ein Outdoor-Notebook mit Windows 10 vor.

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Dieser Roboter-Hund erkennt nicht nur sein Herrchen, sondern geht auch automatisch in seine Ladestation zurück, wenn sich der Akku dem Ende zuneigt.

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Star Wars lässt grüßen. Dieser BB-8 Prototyp von Sphero kann über ein Smartband gesteuert werden.

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Humanoide Roboter werden ebenfalls immer menschlicher. Dieses Modell kann sogar sprechen.

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Zählt der Segway bald zum Auslaufmodell? Dieser Konkurrent fährt seinen Passagier automatisch an den gewünschten Zielort.

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Drohnen sind ebenfalls en masse vertreten. Mittlerweile gibt es die beliebten Flugobjekte in allen Größen, Formen und Farben.

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Mit seinem "SmartThings"-Stick will Samsung künftig so gut wie alle Geräte Internet-fähig machen.

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Dieser nützliche Stick soll Online-Shopping sicher machen. Auf dem Gerät sind alle persönlichen Daten des Nutzers gespeichert und umfangreich verschlüsselt. Nach dem Einkauf kann man den Stick einfach wieder vom Rechner entfernen.

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Auch die Kühlschränke sind mittlerweile smart. Sie informieren den Besitzer per App über den Inhalt und verfügen wie dieses Modell über große Displays, die zahlreiche Infos liefern.

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Hier sind eine smarte Waschmaschine und ein Luftreiniger zu sehen. Auch diese Geräte sind vernetzt und aus der Ferne steuerbar.

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Fernseher werden nicht nur größer und schärfer, sondern dienen künftig auch als Steuerzentrale für das vernetzte Eigenheim.

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Kompakte Camcorder, die ultrascharfe 4K-Videos aufnehmen, werden noch in diesem Jahr erschwinglich.

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Bei Smartwatches geht der Trend in Richtung klassisches Design und Luxus. Samsung zeigt etwa eine Version seiner Gear S2 classic in 18-karätigem Gold.

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Apple hat es mit dem iPad Pro vorgemacht, nun ziehen weitere Hersteller bei den sogenannten Profi-Tablets mit großen Displays nach. Dieses Modell läuft mit Windows 10.

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