Neuer Dyson V11 mit Wechselakku im Test

Wie gut ist das Akkusauger-Flaggschiff?

Neuer Dyson V11 mit Wechselakku im Test

Wir haben uns angesehen, ob das Akkusauger-Flaggschiff nun tatsächlich doppelt solange läuft.

Wie berichtet, hat  Dyson  sein aktuelles Staubsauger-Flaggschiff V11 Absolute unlängst  ordentlich aufgerüstet . An der Saugleistung, am Design und der Technik ändert sich zwar nichts, dennoch ist die Neuerung ein extrem großer Fortschritt. Die Briten bieten den V11 Absolute mit dem Zusatz "Extra Pro" nun auch mit wechselbarem Akku an. Ein Zweitakku ist im Lieferumfang enthalten. Damit soll die Laufzeit auf einen Schlag verdoppelt werden. Aber hält dieses Versprechen auch in der Praxis? 

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Neuerungen im Test

Obwohl wir den V11 Absolute im Vorjahr bereits auf Herz und Nieren getestet haben, hagelte es dennoch zahlreiche Anfragen. Unsere Leser wollten vor allem wissen, ob der Akkutausch tatsächlich so einfach ist, wie lange die beiden Akkus im Realbetrieb durchhalten und ob es noch weitere Neuerungen gibt. Aus diesem Grund haben wir uns von Dyson für einige Tage einen V11 Extra Pro zum Testen organisiert. Beim Test haben wir uns ausschließlich auf die Neuerungen bezogen. Wie sich der Akkusauger im Alltag schlägt, können Sie  im Testbericht aus dem Vorjahr  nachlesen.

Diashow: Dyson V11 Extra Pro im Test

Beim Dyson V11 Extra Pro ist neben den zahlreichen Bürsten, Aufsätzen und der Wandhalterung auch der praktische Standfuß inklusive Befestigungsstange enthalten.

Zentrales Merkmal ist jedoch die Möglichkeit den Akku zu tauschen. Eine zweite Batterie ist ebenfalls stets mit dabei. Beim Tausch setzen die Briten auf ein sogenanntes Click-in-System. Um...

...den Akku zu wechseln, muss man nur den roten Knopf unterhalb des Griffs drücken. Dann...

....gleitet die...

....Batterie nach unten heraus. Der zweite Akku muss dann...

...nur in den Sauger geschoben werden. Hier kann man wirklich nichts falsch machen. Zudem...

...wirkt die Verarbeitung äußerst solide ("da wackelt nichts").

Bei der erstmaligen Inbetriebnahme muss man lediglich die...

...gewünschte Sprache einstellen. Danach mahnt der Dyson V11 Extra Pro seinen Besitzer, den...

...Akku vor dem ersten Einsatz vollständig aufzuladen (gilt natürlich für beide Batterien). Am...

...Display wird neben dem aktivierten Modus auch die verbleibende...

...Laufzeit angezeigt. Wie beim Test im Vorjahr war die Angabe auch im jetzigen Test äußerst präzise.

Neben dem austauschbaren Akku gibt es noch eine weitere Neuerung. Diese betrifft den Lieferumfang. Hier ist neben den zahlreichen Bürsten, Aufsätzen und der Wandhalterung nun auch der praktische Standfuß inklusive Befestigungsstange enthalten. Diese ist im Handumdrehen aufgebaut. Man muss lediglich die Bodenplatte auspacken, die Arretierungsstange andocken und die Halterung aufsetzen. Schon hat der V11 Absolute Extra Pro einen schicken und sicheren Abstellplatz, ohne dass man dafür Löcher in die Wand bohren muss. 

Handhabung

Viel wichtiger ist jedoch die Möglichkeit, den Akku tauschen zu können. Hierbei setzt Dyson auf ein sogenanntes Click-in-System. Und dieses wird seinem Namen gerecht. Um den Akku zu wechseln, muss man nur den roten Knopf unterhalb des Griffs drücken und die Batterie gleitet nach unten heraus. Der zweite Akku muss dann nur in den Sauger geschoben werden. Die Verriegelung erfolgt automatisch und man kann schon wieder loslegen. Hier kann man wirklich nichts falsch machen. Zudem wirkt die Verarbeitung äußerst solide ("da wackelt nichts").

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Laufleistung

Neben dem Wechselmechanismus haben wir uns natürlich auch die Laufleistung angesehen. Dabei haben wir die Akkus mehrmals voll auf- und entladen. Beim Dyson V11 kann man drei verschiedene Modi nutzen. Die verbleibende Laufzeit wird dabei am kleinen Display eingeblendet. Im Eco-Modus hielten beide Akkus über eine Stunde durch – einer schaffte 62 Minuten, der zweite setzte noch eine Minute drauf. Im Normalmodus (mittlere Stufe) kam unser Testgerät auf 42 bzw. 43 Minuten. Die extrem energiehungrige Boost-Funktion, die im Alltag nur selten zum Einsatz kommt, leerte die Akkus in 11 bzw. 12 Minuten. Dyson hat also sein Versprechen gehalten – die Laufleistung des V11 wurde mit einem Schlag verdoppelt. Für die knapp 80 Quadratmeter große Testwohnung reicht eine Vollladung für dreimal Saugen – mit dem Zweitakku kann die Wohnung also sechsmal gesaugt werden, ohne dass der Akkusauger an die Steckdose muss. Der V11 mit Wechselakku rechnet sich also vor allem für große Wohnungen oder Häuser, in denen das gründliche Saugen über eine Stunde dauern kann. In einem unserer Tests, hat sich die Verdoppelung der Laufzeit aber ebenfalls als sehr nützlich erwiesen. Der Tester hat seinem Auto nämlich eine umfangreiche Innenraumreinigung gegönnt. Dabei kam ausschließlich der Boost-Modus zum Einsatz. Da das Saugen knapp 20 Minuten dauerte, musste der Akku zwischendurch nur gewechselt und nicht aufgeladen werden.

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Kritikpunkte und Fazit

Trotz des hervorragenden Eindrucks haben wir drei Kritikpunkte gefunden. Diese könnte sich Dyson bei der Entwicklung des V12 zu Herzen nehmen. Diese wären ein separates Ladegerät (Akkus können nur über den Sauger geladen werden), eine Schnellladefunktion (Vollladung dauert rund vier Stunden pro Akku) und eine Fixierung für den "Start-Stopp"-Knopf. Letztere wäre über eine kleine Arretierung schnell umsetzbar. Dann müsste man den Finger nicht ständig am "Abzug" halten, um Saugen zu können. Der Preis von 799 Euro (UVP) ist zwar keine Okkasion, geht aufgrund der Performance und des umfangreichen Zubehörs jedoch in Ordnung. Wer einen hervorragenden und qualitativ hochwertigen Akkustaubsauger sucht, der lange durchhält, wird mit dem Dyson V11 Extra Pro mit Sicherheit glücklich.

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Diashow: Dyson V11 Cyclone im Test

Beim V11 absolute lässt das mitgelieferte Zubehör keine Wünsche offen. Die Auswahl an Bürsten und Saugdüsen ist hier wirklich enorm.

Mit seinem „Revolver-Griff“ liegt der Akkusauger sehr gut in der Hand. Eine fixe Arretierung für den Power-Knopf gibt es nach wie vor nicht. Dadurch muss man den Finger stets gedrückt halten.

Das Rohr hat eine optimale Länge und eignet sich mit den beweglichen Aufsätzen für große und kleine Personen.

Beim Einsatz als herkömmlicher Sauger gefällt der leichte Lauf der Bürsten. Sie verfügen zudem über äußerst flexible Gelenke, mit denen sie sich in alle Winkel drehen lassen.

Auf der Rückseite der Filterabdeckung gibt es nun ein kleines TFT-Display. Auf diesem kann man neben dem gewählten Modus (Eco, Medium/Auto oder Boost) auch die...

...verbleibende Akkulaufzeit ablesen – und zwar sekundengenau. Zudem informiert sie darüber, wenn der HEPA-Filter gereinigt werden muss.

Für die verbesserte Leistung spielt vor allem die neue Torque-Drive Bürste eine zentrale Rolle. Nur mit ihr lässt sich die automatische Saugkraftregulierung nutzen. Ein integrierter Sensor überprüft 360 Mal pro Sekunde (!)...

... den Widerstand der Elektrodüse. Wechselt man vom Parkett auf einen Teppich oder ein Sofa, wird die Saugkraft binnen Millisekunden verstärkt. Verlässt man den weicheren Untergrund wieder, reduziert sich die Saugkraft wieder genauso schnell. Ein manueller Modi-Wechsel ist nicht mehr nötig.

Wenn man das lange Saugrohr weglässt, verwandelt sich der V11 zum Handsauger, der sich auch bestens für das Reinigen von Autoinnenräumen eignet.

Der Staubbehälter ist zwar nicht so groß wie bei Kabelsaugern, die bis zu drei Liter Schmutz aufnehmen können, dennoch ist er für den Alltagsgebrauch ausreichend dimensioniert.

Das Entleeren funktioniert extrem einfach. Man muss nur den Aufsatz abnehmen, die Klappe entriegeln sowie den Sauger mit der Vorderseite nach unten über einen Kübel, Müllsack, etc. halten. Dann...

...schiebt man den roten Bügel nach vorne und leert den Behälter ganz einfach aus, ohne den Dreck dabei zu verschütten.

Beim Design hat sich dieses Mal nicht allzu viel getan. Die Optik wurde beim V11 absolute (vorne) gegenüber dem V10 (hinten) eher behutsam weiterentwickelt. Beim...

...V11 absolute ist das Saugrohr blau. Mit seiner rauen und matten Oberfläche wirkt es ziemlich edel. Auch ansonsten gibt es an der Materialwahl und der Verarbeitungsqualität nichts auszusetzen. Mit einem Preis...

...von 649 Euro ist das Dyson-Flaggschiff zwar keine Okkasion. Aufgrund der gebotenen Leistung, des umfangreichen Zubehörs, des guten Images und des hohen Entwicklungsaufwandes ist der Preis jedoch durchaus gerechtfertigt.



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