Nur Hofer hält mit Google und WhatsApp mit

"Identitätsindex Österreich 2019"

Nur Hofer hält mit Google und WhatsApp mit

Analyse zeigt, mit welchen Marken sich die Österreicher am stärksten identifizieren.

Mit welchen Unternehmen, Produkten und Services identifizieren sich die Österreicher? Diese Frage untersucht der von FehrAdvice erstellte „Identitätsindex Österreich 2019“. Für 188 Unternehmen und Marken wurde bereits zum zweiten Mal gemessen, wie stark sich die Menschen in Österreich mit diesen identifizieren. Die Identifizierung mit einem Unternehmen ist laut den Index-Erstellern wichtig für dessen Erfolg. Dies gelte insbesondere in der digitalisierten Welt: Wer es nicht schaffe, seinen Kunden ein hohes Maß an Identifikation zu vermitteln, werde austauschbar und als beliebig wahrgenommen.
 

Aus Österreich nur Hofer unter den Top 5

Die am Dienstag veröffentlichte Studie zeigt unter anderem, dass Hofer  es in Österreich geschafft hat, die höchste Kundenidentität aufzubauen, und damit deutlich vor anderen heimischen Handelsunternehmen liegt. Auffällig ist jedoch auch, dass in den Top 5 der Österreicher neben dem Diskonter nur Internet-Unternehmen aus den USA zu finden sind:  Google  (Suche und Maps),  Amazon  und  WhatsApp . Die Plätze sechs und sieben belegen Spar und die ÖBB, die auf rund 62 Prozent kommen und somit nur knapp hinter Amazon liegen.
 
© FehrAdvice
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Die Bandbreite bei den erhobenen Identitätswerten ist groß. Sowohl bei analogen Marken als auch im digitalen Raum hätten österreichische Unternehmen noch großes Potenzial, um sich im Kampf um Aufmerksamkeit besser aufzustellen. Das zeigte sich auch am „Digital Gap“ diverser Firmen, die ihre hohe analoge Identität noch nicht in die digitale Welt überführen konnten.
 

So wird der Index erstellt

Die Daten für den „Identitätsindex Österreich 2019“ wurden von FehrAdvice in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut MindTake Research erhoben. Die empirische Studie auf Basis der verhaltensökonomischen Forschung zur Identitätsbildung wird jährlich erstellt. Sie geht der Frage nach, ob es Unterschiede in der analogen und der digitalen Welt gibt. Zusätzlich werden die Identitätsstärken der beobachteten Unternehmen bei KundInnen und NichtKundInnen getrennt betrachtet.
 

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