Trauer über Tod von Steve Jobs

"Welt verliert Visionär"

Trauer über Tod von Steve Jobs

Auch US-Präsident Barack Obama meldete sich zu Wort.

Der Tod des Apple-Mitbegründers Steve Jobs hat in den USA Trauer und Bestürzung ausgelöst. Jobs starb am Mittwoch im Alter von nur 56 Jahren.

"Welt verliert Visionär"
US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle zeigten sich "betrübt" über die Todesnachricht. In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es, Jobs habe zu den größten amerikanischen Erfindern gezählt. Mit dem Aufbau eines der erfolgreichsten Unternehmen des Planeten aus seiner Garage heraus, habe er beispielhaft den Geist der amerikanischen Erfindungsgabe gezeigt. "Die Welt hat einen Visionär verloren", hieß es in der Erklärung des Präsidenten.

Diashow: Steve Jobs Leben in Bildern

Bei der Präsentation des ersten iPhones im Jahr 2007 ahnte noch niemand etwas von dem bahnbrechenden Erfolg.

Vor dem iPhone sorgte er mit der Erfindung der iPods für Premiere.

Sein letzter großer Coup war die Präsentation des iPad.

Das MacBook zählt zu den am meist verkauften Notebooks.

Durch Steve Jobs wurde Apple zuletzt zum wertvollsten Unternehmen der Welt.

Sein Tod bewegt nicht nur die IT-Branche. Auch aus der Politik und der Wirtschaft gibt es große Anteilnahme.

Jobs blieb trotz seines Erfolges immer bescheiden. "Ich bin in der Mittelklasse aufgewachsen und habe mich nie besonders für Geld interessiert", sagte der stets schlicht in Jeans und schwarzem Pullover gekleidete Jobs einmal. Das...

... Unternehmen mit dem Logo des angebissenen Apfels sei vor allem deshalb ein solcher Erfolg geworden, weil er das Glück gehabt habe, nie Geldsorgen zu haben. "Ich konnte mich somit auf meine Arbeit konzentrieren."

Sein Tod bewegt nicht nur die IT-Branche. Auch aus der Politik und der Wirtschaft gibt es große Anteilnahme.

Wie schwer Jobs seine Krankheit zeichnete zeigt dieses Bild im Vergleich mit dem nächsten, auf dem...

In der Garage seiner Eltern hatte Jobs 1976 als 21-Jähriger zusammen mit seinem fünf Jahre älteren Freund Steve Wozniak die Firma Apple Computer gegründet. Das Duo entwickelte...

...den Macintosh-Computer, ging jedoch 1985 im Streit auseinander.

Steve Jobs, John Sculley, und Steve Wozniak mit dem Apple II, 1984

Steve Jobs 1983

Keynote bei der MacWorld, 1998

Steve Jobs mit Maria Shriver, 2007

Jobs erklärt iMovie

Keynote in San Francisco, 2006

Steve Jobs präsentiert das iBook 1999

Verrenkung für das iPhone, 2007

...er sehr abgemagert aussieht.

Steve Jobs verstarb im Alter von 56 Jahren. Er sei friedlich im Kreise seiner Familie gestorben.

Apple-Chef Tim Cook schrieb in einer E-Mail an die Angestellten des Unternehmens, "Apple hat einen Visionär und kreativen Genius verloren, und die Welt hat einen unglaublichen Menschen verloren. Diejenigen von uns, die glücklich genug waren, (ihn) zu kennen und mit Steve zusammenzuarbeiten, haben einen lieben Freund und inspirierenden Mentor verloren."

"Trauriger Tag für uns alle"
Der Chef des Internetgiganten Google, Eric Schmidt, der früher selbst eine führende Position bei Apple innehatte, sprach von einem sehr traurigen Tag "für uns alle". "Steve war so charismatisch brillant, dass er Menschen inspirierte, das Unmögliche zu tun". Er werde als der größte Computererfinder in der Geschichte in Erinnerung bleiben.

Der frühere Microsoft-Chef Bill Gates erklärte, auf der Welt gebe es selten jemanden, der einen so tiefgreifenden Einfluss wie Steve gehabt habe. Die Auswirkungen würden für viele künftige Generationen spürbar sein. "Ich werde Steve enorm vermissen", schrieb Gates.

Die Chefin von Hewlett-Packard, Meg Whitman, meinte, Steve Jobs sei ein Unternehmer und Geschäftsmann mit Kultsymbolcharakter gewesen, dessen Einfluss auf die Technologie über das Silicon Valley zu spüren war. Er werde wegen Innovationen, die er auf den Markt gebracht und Inspiration, die er der Welt gebracht habe, in Erinnerung bleiben.

Amerika verliert ein Genie
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg meinte: Heute Abend habe Amerika ein Genie verloren, an das man sich erinnere wie an Edison und Einstein und dessen Ideen die Welt für Generationen prägen würden.



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