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Diese Infektionskrankheiten sind zu 100 Prozent tödlich

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Die gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt haben eine Sterberate von 100 Prozent - die gefährlichste unter ihnen endet sogar mit Behandlung immer tödlich. 

Infektionskrankheiten können sich von harmlosen Schnupfen bis hin zum tödlichen Virus erstrecken. Hier erfahren Sie, welche Infektionen am gefährlichsten für Sie werden könnten. 

  1. Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Bei dieser Infektion, kurz CJK, handelt es sich um eine äußerst selten auftretende, immer tödlich verlaufende übertragbare Erkrankung des menschlichen Gehirns. In 85 Prozent aller Fälle kann die Erkrankung zufällig auftreten. Das Risiko nimmt mit steigendem Alter zu. In rund 15 Prozent der Fälle ist eine Erkrankung mit CJK genetisch bedingt. Hierbei machen sich erste Symptome bereits mit circa 50 Jahren bemerkbar. Weniger als 1 von 100 Fällen geschieht durch eine Infektion während eines medizinischen Eingriffs. Früher war dies zum Beispiel bei Hirnhau- oder Augenhornhaut-Transplantationen selten der Fall. Ebenso weniger als ein Prozent der Fälle geht auf die Übertragung durch das Essen von mit Prionen verseuchten Nahrungsmitteln zurück. Heutzutage geschieht dies, wenn auch sehr, sehr selten, durch den Verzehr von mit BSE (Boviner Spongiformer Enzephalopathie) verseuchten Rindern oder Scrapie-verseuchten Schafen. Früher hingegen verzehrte der Fore-Stamm auf Papua-Neuguinea das Fleisch ihrer Verstorbenen - inklusive Gehirn. In den 50er Jahren wurde das schließlich verboten. In Österreich werden jährlich zehn bis 15 Fälle von CJK gemeldet. 
  2. Lungenpest: Bei der Lungenpest handelt es sich um eine schwere bakterielle Infektion. Unbehandelt enden 100 Prozent aller Fälle tödlich. Diese Form der Pest, die auch als Folge der Beulenpest auftreten kann (sekundäre Lungenpest), tritt heute noch in bestimmten Gebieten Afrikas, Asiens und Amerikas auf. In Europa ist die Krankheit ausgestorben. Mit Antibiotika lässt sich die Pest ausheilen. 
  3. Afrikanische Schlafkrankheit: Die Krankheit kann durch einen schmerzhaften Biss der Tstsefliege ausgelöst werden. Symptome sind: Anschwellen der Bissstelle, Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, vergrößerte und empfindliche Lymphknoten und Blutarmut. Am Anfang kann der Krankheitsverlauf dem einer Malaria-Infektion ähneln. Im späteren Stadium werden die inneren Organe und zum Schluss das zentrale Nervensystem angegriffen. Unbehandelt enden 100 Prozent der Fälle tödlich. Die Heilungsrate mit Medikamenten liegt allerdings bei beruhigenden 97 Prozent. Zudem ist der Übertrager, die Tstsefliege, in Europa nicht heimisch. 
  4. Tollwut: Bei der Tollwut handelt es sich um eine Virus-Infektion des Gehirns, die durch Tiere übertragen wird. Sie ruft eine Entzündung von Gehirn und Rückenmark hervor. Etwa 20 Prozent aller von tollwutinfizierten Tieren gebissenen Menschen erkranken an Tollwut. Ist sie einmal ausgebrochen, liegt die Sterberate bei 100 Prozent. Gegen diese heimtückische Krankheit gibt es allerdings eine Impfung. 
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