Michael Haneke räumt beim Filmpreis ab

Auszeichnungen

Michael Haneke räumt beim Filmpreis ab

Für "Amour" geht die Auszeichnung zum dritten Mal an Haneke.

Michael Haneke ist der beste Regisseur Europas - zumindest für das heurige Jahr: Der österreichische Filmemacher hat am Samstagabend beim Europäischen Filmpreis 2012 in Malta die Kategorie Beste Regie für sich entscheiden können. Geehrt wurde der 70-Jährige für sein aktuelles Werk "Amour", das zuvor in den Sparten Drehbuch und Kamera leer ausgegangen war. Als Regisseur ist Michael Haneke nun an der Spitzenposition in der Allzeitliste des Europäischen Filmpreises, die er bereits zuvor ex aequo mit Pedro Almodovar mit je zwei Auszeichnungen innehatte. Er bedankte sich auf Deutsch für die Auszeichnung und nicht zuletzt bei seinen beiden Hauptdarstellern Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant.

Haneke setzte sich dabei gegen vier harte Konkurrenten durch. Neben ihm waren Steve McQueen für seine Persönlichkeitsstudie "Shame", die italienischen Gebrüder Paolo und Vittorio Taviani mit ihrem Berlinale-Erfolg "Cäsar muss sterben", Thomas Vinterberg mit seinem Pädophiliedrama "Die Jagd" und Nuri Bilge Ceylan für "Once Upon a Time in Anatolia" nominiert gewesen. Mit Spannung wird erwartet, ob Haneke nach dem Regieerfolg nun auch in der Kategorie Bester Film die elegante, hochgewachsene Siegerstatuette der EFA mit nach Hause nehmen darf.

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