Herbert Brandls Österreich-Pavillion, Venedig, Biennale 2007

Sinn & Geist

Kunstbiennale von Venedig ist zu Ende

Die Ausstellung von Weltrang hatte seit 10. Jänner geöffnet und ist nun zu Ende. Etwa 300.000 Ausstellungs-Besucher strömten in die Lagunenstadt.

Ein Bürgerfest, dazu Gratiseintritt am letzten Tag für Venezianer und ein Avantgarde-Konzert: Dieses Sonderprogramm bot Venedig am Mittwoch zum Abschluss der 52. Kunstbiennale in der Lagunenstadt. Etwa 300.000 Kunstinteressierte haben in den vergangenen mehr als fünf Monaten die seit dem 10. Juni geöffneten Ausstellungen in den riesigen Hallen des Arsenale und im Park der Giardini besucht, teilten die Organisatoren mit. Die 52. Ausgabe dieser wichtigen Bilanz der internationalen zeitgenössischen Kunst stand unter dem Motto "Denke mit den Sinnen, fühle mit dem Geist".

76 Länder
Insgesamt 76 Länder waren in Venedig vertreten. Als bester Künstler der Biennale wurde im Oktober der Argentinier Léon Ferrari ausgezeichnet. Ungarn wurde für den gelungensten Länderpavillon geehrt, der von dem Österreicher Andreas Fogarasi gestaltet wurde.

Neue Impulse
Ein internationales Kolloquium soll das Konzept der "Biennale di Venezia", zu der auch Bestandsaufnahmen der Architektur, des Films sowie in Tanz, Musik und Theater gehören, am 27. und 28. November überdenken. "Wir rufen die Fachleute aus aller Welt, die Biennale des 3. Jahrtausends zu entwerfen", erläuterte Venetiens Präsident Giancarlo Galan. Geprüft werden soll, wie das Kultur-Forum Biennale in Venedig am besten für die Neuerungen in der Kunst offen bleibt.