TV-Show der Superlative

Spektakel

TV-Show der Superlative

Mit dem pompösen Finle im TV geht eine spektakuläre ESC-Woche zu Ende.

Der Star beim Song Contest in Wien war die Bühne. Dieser Satz war schon nach dem ersten Halbfinale immer wieder zu hören. Die Auftritte der 40 Kandidaten wurden von einer Bühnenshow begleitet, die international Top-Vergleiche nicht zu scheuen braucht.

Bühnen-Show besser als bei Popstar Lady Gaga

Mehr Bombast als bei U2 und beeindruckendere Visuals als bei Lady Gaga. Das 44 Meter breite, fast 15 Meter hohe und 22 Meter tiefe Auge, das die Bühne symbolisieren soll, spielte alle Stückln. Den Zuschauern in der Halle und an den TV-Geräten wurde schlicht und einfach eine geile Show präsentiert.

Die Emmy-Preisträger Florian Wieder (Creative Producer und Production Designer) und Al Gurdon (Licht­designer) zeichnen für das Design der Bühne verantwortlich. Star-Regisseur Kurt Pongratz setzte alle Shows atemberaubend in Szene.

Alte Stadthalle wurde für Mega-Event aufgemotzt

Für diese perfekte Show war ein enormer technischer Aufwand nötig. Nur ein paar Zahlen verdeutlichen die Arbeit hinter dem größten Gesangswettbewerb der Welt: l 800 Mitarbeiter waren beim Aufbau und während der Show im Einsatz.

  • 3.500 Tonnen Material wurden in der Stadthalle verbaut.
  • 180 Kilometer Kabel wurden verlegt.
  • 1.400 Scheinwerfer und 1.300 Licht-Stelen sorgten für die Licht-Effekte.
  • 26 Kameras, darunter Mini- und Seil-Kameras, lieferten die Bilder von den Auftritten der ESC-Stars.

TV-Spektakel für 220 Mio. Zuschauer und 40 Länder

In mehr als 40 Ländern läuft der Song Contest im TV. Beim Finale wird europaweit mit rund 220 Mio. Zuschauern an den TV-Geräten gerechnet. Der ORF hofft beim Finale die Traum-Marke von 1,5 Mio. Sehern zu knacken.

Top-Semifinals
Schon bei den Zahlen der beiden Semifinals zeichnete sich der Publikumserfolg für den ORF ab. Bis zu 874.000 Fans verfolgten das erste Halbfinale, bis zu 956.000 waren es bei der zweiten Quali-Show. Beste Voraussetzungen für ein Rekord-Finale.

So läuft die TV-Show

19.30 Uhr, ORF eins
Andi Knoll meldet sich mit Berichten und Interviews aus der Wiener Stadthalle.
20.15 Uhr, ORF eins
Dokumentation. Ein Blick hinter die Kulissen des ESC in Wien und der Länderdelegationen.
21.00 Uhr, ORF eins
Die Wiener Philharmoniker ­eröffnen mit der im Garten von Schloss Schönbrunn aufgezeichneten Eurovisions-Fanfare das ­Finale. Starviolonistin Lidia Baich erinnert mit einem Zitat aus „Merci, Chérie“ an Udo Jürgens.
21.03 Uhr
Andi Knoll begrüßt die ORF-­Zuseher in Österreich.
21.06 Uhr
Conchita Wurst und die Wiener Sängerknaben singen gemeinsam mit dem multinationalen ­Superar-Chor und André Hellers Sohn alias Rapper Left Boy die offizielle  Contest-Hymne „Building Bridges“.
21.10 Uhr
Alle Song-Contest-Starter marschieren durch das Publikum – umrahmt vom Kugelballett – über die „Magic Bridge“ auf die Showbühne.
21.18 Uhr
Mirjam Weichselbraun, Alice Tumler und Arabella Kiesbauer melden sich live aus der Stadt­halle und begrüßen die inter­nationalen TV-Zuschauer.
21.20 Uhr
Vorstellung der Songs 1 bis 14. Maraaya aus Slowenien eröffnet mit „Here For You“ als erste Interpretin das ESC-Finale.
21.52 Uhr
Top-Favorit Måns Zelmerlöw aus Schweden präsentiert  den Hit-Song „Heroes“.
22.08 Uhr
The Makemakes präsentieren mit der Startnummer 14 ihren Song „I Am Yours“.
22.15 Uhr
Songs 14 bis 27: Maria Elena Kyriakou aus Griechenland eröffnet den zweiten Teil des Finales.
23.00 Uhr
Polina Gagarina aus Russland singt „A Million Voices“.
23.30 Uhr
Star-Percussionist Martin ­Grubinger performt mit dem ­Arnold Schoenberg Chor und
den Ebenseer Glöcklern.
23.40 Uhr
Die Entscheidung. Beginn des Votings mit der Vergabe der Punkte aus den einzelnen Ländern.
0.20 Uhr
Der Gewinner des ESC in Wien steht fest.
0.25 Uhr
Sieger-Song – der oder die Sieger(in) präsentiert ihren/seinen erfolgreichen Song noch einmal live auf der Mega-Bühne.
0.45 Uhr
ZiB 24. Erstes Interview mit der zu diesem Zeitpunkt entthronten Conchita Wurst.