Keine Rede davon

Wirbel um angeblichen Opernball-Boykott Holenders

Der Staatsopern-Direktor ärgert sich über einen Bericht über seinen geplanten ORF-Boykott. Dennoch steht er dem Sender bei der Opernball-Übertragung nicht für Interviews und Begrüßung zur Verfügung.

Ioan Holender dementiert gegenüber oe24.at einen Medienbericht, in dem es heißt, er wolle die Opernball-Übertragung des ORF boykottieren. Holender sagt zu seiner Verteidigung, er wollte heuer lediglich dem ewig gleichen Anstrich des Opernball-Ablaufs Frische verleihen. oe24 verriet er: "Ich wollte, dass die ORF-Übertragung an den selben Plätzen mit den immer gleichen Leuten dieses Jahr endlich anders wird, spannender, als in den vergangenen Jahren."

Nicht persönlich involviert
Doch das ließ der ORF nicht zu, die Akkordierungen wurden wieder verworfen. Nun zieht er die Konsequenzen aus dieser Situation: Ioan Holender werde persönlich nicht an der diesjährigen Übertragung des Senders teilnehmen, "keine Interviews geben und das Publikum nicht begrüßen."

Doch von einem ORF-Boykott, wie ein österreichische Magazin schreibt, "kann nicht die Rede sein", so der Staatsopernchef.

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