'Dumm und ekelhaft': Pocher platzt der Kragen

Nach Zug-Mord

'Dumm und ekelhaft': Pocher platzt der Kragen

Deutscher Comedian liefert sich Schlagabtausch mit der AfD.

Die abscheuliche Tat wühlt ganz Europa auf: Der 40-jährige Eritreer Habte A., selbst Vater von drei Kindern, stieß am Montag am Hauptbahnhof Frankfurt einen Buben (8) und dessen Mutter (40) vor den einfahrenden ICE. Die beiden waren gerade auf dem Weg in den Urlaub nach Österreich. Dort wollten sie auch die Schwester (12) des Buben treffen, die mit einer Tante vorausgefahren war.
 
Die Opfer hatte der Täter wahllos ausgesucht. Er wollte töten. Das Kind wurde vom Zug erfasst und starb. Die Mutter konnte sich nach dem Sturz auf das Nebengleis retten. Nach der Wahnsinnstat versuchte der Afrikaner, auch eine 78-jährige Seniorin in den Tod zu stoßen. Sie konnte sich wehren, erlitt eine Schulterverletzung. Passanten stellten den Killer. 
 

Schlagabtausch mit der AfD

Dass die Horror-Tat von einem Afrikaner verübt wurde, sorgt nun auch für politische Debatten. Alice Weidel von der AfD forderte auf Twitter etwa ein Ende der Willkommenskultur und besseren Schutz für die „Bürger unseres Landes“.  
 
Dieses Posting empörte nun Oliver Pocher. Der Comedian rechnet auf Twitter mit Weidel und  der AfD ab: „Die Herkunft des Täters mit dieser Straftat in Verbindung zu bringen, um hier rechtspopulistische Weisheiten zu verbreiten, ist einfach nur dumm und ekelhaft.“
 
Pochers Fans reagieren auf den Post unterschiedlich. Während ihm einige zustimmen, widersprechen ihm andere jedoch deutlich und zeugen sich enttäuscht vom Comedian.  Schließlich attackiert ihn auch die AfD, worauf Pocher wiederum kontert und die Partei "gefühlskalten Abschaum" nennt.