Muss Boris Becker wegen seiner Ex-Frauen ins Gefängnis?

Neue Enthüllung:

Muss Boris Becker wegen seiner Ex-Frauen ins Gefängnis?

Geheime Zahlungen an seine Ex-Frauen könnten für die Tennis-Legende gefährlich werden.

Viel ist nicht mehr übrig vom einstigen Glanz des ehemals besten Tennisspielers der Welt, als Boris Becker am Donnerstag in London vor Gericht stand. Der Grund: Becker soll im Rahmen seines Insolvenzverfahrens Vermögenswerte gar nicht oder unvollständig angegeben haben. Vor Gericht dann die Überraschung für den Wimbledon-Sieger - zu den bereits 19 Anklagepunkten brachte die Staatsanwältin weitere neun Punkte vor. Darunter das Verschweigen von wertvollen Pokalen und weiteren Bankkonten.
 

Verbotene Zahlungen an Ex-Frauen

Laut Anklageschrift soll Becker dabei Zahlungen an seine Ex-Frau Barbara Becker und Noch-Ehefrau Lilly Becker getätigt haben. Lilly soll im Juni 2017 100.000 Euro und zwei Monate darauf 5.497 Euro erhalten haben.  Barbara Becker ebenfalls 2017 einmal 23.000 Euro und wenig später noch einmal 11.000 Euro. 
 
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Diese Überweisungen hätte Becker aber laut Anklage nicht tätigen dürfen. Für Anwalt Mark Stephens könnte es für den Ex-Tennis-Star gefährlich werden“ Er hat offenbar seine Frauen gegenüber anderen Schuldnern bevorzugt bezahlt. Das britische Gesetz duldet keine geheimen Zahlungen“, so der Experte gegenüber der BILD.
 
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Keine Reue. Becker plädierte in allen Punkten auf "nicht schuldig" und stellte einen Antrag auf Lockerung der Bewährungsauf lagen. Dieser wurde von Richterin Deborah Taylor abgelehnt.
 
Staatsanwältin Rebecca Chalkley legte sogar noch nach und attackierte Becker frontal: "Er hat einen schlechten Charakter. Er hat zahlreiche Bankkonten, zieht gerne um - und ist unehrlich mit Geld."